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Burdastyle 4 / 2010: Kleid 108 / 109 – wie ist das Kleid „gemeint“?

Fragen zu Schnitten


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  #1  
Alt 27.05.2011, 18:49
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Burdastyle 4 / 2010: Kleid 108 / 109 – wie ist das Kleid „gemeint“?

Der Link zu dem Kleid (109 – Modestrecke, technische Zeichnung und Modellfoto) auf der Burdastyle-Seite

Hallo,

es haben sich schon einige im Forum an diesem Kleid probiert. Ich auch. Und bin erstmal gründlich auf die Nase gefallen. Dann war sowieso Herbst und kalt und ich hab das Ding halt so missglückt in meinen Schrank gehängt – „zur Wiedervorlage“. Das ist jetzt.

burdastyle_042010_108.jpg

Hier mal ein aktuelles Bild, das der Haus- und Hoffotograf freundlicherweise erstellt hat. Klar: ich habe Chaos gebaut … Der Brustpunkt ist zu weit oben, der Ausschnitt klafft ein wenig und wahrscheinlich ist es generell im Brustbereich einfach zu wenig sitzend / zu weit. Und über die Ärmel reden wir hier (zunächst) besser nicht. Ich habe eben noch nicht angefangen mit Trennen. Ich bin durchaus bereit, da nochmal Arbeit zu investieren, meinetwegen auch komplett neu oder das Vorderteil neu zuschneiden.

Allerdings bin ich nicht sicher, ob das der richtige Weg ist. Oder ob ich nicht sinnvollerweise weiter „bastle“, weil der Schnitt ansich nicht ganz konsistent ist? Ich versuche mal, das aufzudröseln. Meine Leitfrage ist: Wie ist der Schnitt eigentlich „gemeint“?

Ich hatte mich spontan in das Kleid verguckt. Großen Anteil hat daran sicherlich seine Asymmetrie.
Martin RightGuy hat in einem anderen Thread über das Kleid geäußert, dass solche Falten einfach nur unvorteilhaft wirken könnten, erntete dafür aber auch einigen Widerspruch. Es kann sein, dass die Schnittführung nur bei wenigen (mit ihren speziellen Figurgegebenheiten) gut aussieht. Könnte also auch sein, dass diese Schnittführung einfach nix für mich ist. Damit müsste ich dann leben. Aber jetzt will ich es erst mal wissen!

Ich habe mir das halbfertige Kleid angezogen und mich dabei vor dem Spiegel gedreht und gewendet. Und bin dabei zu folgenden Überlegungen gekommen:

Das tragende konstruktive Element ist ein schräggestelltes Kreuz. Die linke Ausschnittkante setzt sich direkt fort als Naht, aus der dann die Falten aufspringen. Die Falten sollen erst unter der Brust (mindestens unter dem Brustpunkt) aufspringen. Aber der Ausschnitt darf natürlich erst oberhalb der Brust beginnen. Daraus ergibt sich als logische Konsequenz, dass der Kreuzungspunkt bzw. die Spitze des V-Ausschnitts direkt am Grübchen / Herzl (oder wie ihr das nennt) sitzt. Das ergibt mindestens mal einen burdatypisch tiefen Ausschnitt. Ich hab mir erlaubt, mal Brüste in die technische Zeichnung zu malen.

zeichnung.gif

Tatsächlich ist es aber noch schlimmer, weil die technische Zeichnung in den Proportionen beschönigend ist (schmaler). Ich hab im Pixelprogramm mal die technische Zeichnung über mein Foto gelegt … Aha.

mit_passe.jpg

Diese Zeichnung habe ich verbreitert (auseinandergezogen und fehlende Liniensegmente ergänzt), um sie etwas mehr den realen Gegebenheiten anzupassen.

Wenn ich nochmal auf mein Foto gucke: Wenn ich das Vorderteil weiter nach unten schaffe, so dass die Brustabnäher auf der richtigen Höhe sitzen, fände ich den Sitz (Höhe Beginn) der Falten eigentlich auch ganz okay. Sollte ich tatsächlich neu zuschneiden, würde ich sogar überlegen, die Falten noch ein wenig tiefer ansetzen zu lassen.
Dann steh ich aber ausschnitttechnisch halbnackt da. Also habe ich überlegt, in den Ausschnitt einfach noch eine Passe einzubauen (orange). Das verändert natürlich das Kleid. Aber vielleicht in Richtung einer verbesserten Schnittfunktionalität? Oder seh ich da was falsch?

Dann natürlich die Weite anpassen. Eventuell wird dann auch nötig, die Armausschnitte zu verkleinern (was einsetzen, falls ich nicht neu zuschneide). Aber erstmal geht es mir um das „konstruktive Grundprinzip“.

Was meint ihr???

Vielen Dank beim Überlegen helfen
eure Cochlea
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  #2  
Alt 31.05.2011, 22:28
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AW: Burdastyle 4 / 2010: Kleid 108 / 109 – wie ist das Kleid „gemeint“?

Hm. Irgendwie habe ich wohl meine Frage falsch gestellt. Oder zu gut versteckt, dass es eine Frage ist (sein soll).

Wie es so ist: Nachdem ich mir meine Gedanken gemacht hatte, mich habe fotografieren lassen und meine Gedanken hier versucht habe zu formulieren, bin ich nicht mehr zum Nähen gekommen. Und jetzt bin ich erst mal bis wahrscheinlich Pfingsten unterwegs.

Also wundert euch nicht, wenn erstmal von mir auch nichts weiter passiert.

Wenn ich dann wieder da bin, guck ich, ob vielleicht doch jemand noch seine oder ihre Überlegungen dazu geschrieben hat. Und sonst probiere ich es halt mal so, wie ich es mir jetzt überlegt habe (wenn mir nicht zwischenzeitlich noch was anderes einfällt).

Liebe Grüße
Cochlea
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  #3  
Alt 31.05.2011, 23:28
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AW: Burdastyle 4 / 2010: Kleid 108 / 109 – wie ist das Kleid „gemeint“?

Hallo,

wie wäre es mit einem Fake-Shirt darunter? Also in den unteren Teil des Ausschnitts noch was quer einsetzen, so dass es aussieht, als ob du noch ein Top drunter trägst. Am besten in einem schönen Kontrast-Ton oder auch in der Farbe, in der du die Schuhe oder Accessoires dazu trägst; vielleicht auch ein bisschen Litze/Spitze obendran, wie ein schönes BH-Hemdchen...

Ich mag diese supertiefen Ausschnitte auch nicht, aber im Sommer ein Top drunter will man natürlich auch nicht. Also mogeln.

Und ich muss sagen... ich find das Teil an dir sehr viel schöner als an dem Model

Wie ist das Kleid gemeint... Für Frauen mit Null (Ober)Bauch und mit deutlich mehr Dekolletée als am Model, würde ich denken. Und deine Überlegungen find ich alle ganz richtig, was den tieferen Sitz der Falten angeht.

Liebe Grüße
Kerstin
__________________
Liebe Grüße,
Kerstin

--
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  #4  
Alt 31.05.2011, 23:43
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AW: Burdastyle 4 / 2010: Kleid 108 / 109 – wie ist das Kleid „gemeint“?

Hallo Cochlea,
ich habe dieses Kleid auch genäht, und es ist eins meiner Favoriten. Es gibt aber ein paar Punkte an dem ich nicht ganz zufrieden mit der Passform bin, aber weil ich es so schön finde werde ich es auf jeden Fall nochmal nähen, auch wenn ich das Original Kleid trotzdem sehr gerne trage.

Mit meinem Ausschnitt bin ich zufrieden, da habe ich auch einen ca. 1cm breiten Keil herausgefaltet, da ich beim zuschneiden schon ahnte es handelt sich hier um burdatypische Tiefe.
Generell glaube ich, dieses Kleid fällt eher knapp aus, das nächste Mal nähe ich vorneweg mal 42 statt 40. Beides passt mir bei Burda, aber eben je nach dem wie der Schnitt ausfällt, ich bin da wohl eine Zwischengröße. Bei diesem Kleid habe ich mich anhand des Fotos getäuscht, und dachte es fällt recht weit aus und mich deswegen für die 40 entschíeden.

Ich finde auch, dass die Armkugel recht knapp geschnitten ist. Da werde ich beim nähsten Modell auch etwas einfügen, und entsprechend auch am Ärmel. Hast Du Fit for Real People? Leider kann ich nicht gut am PC Zeichnen, aber darin wird diese Änderung beschrieben. Diese Änderung könnte schon den Abnäher etwas tiefer bringen - ich finde den auch recht hoch, und wenn's nicht reicht mache ich die Änderung "Abnäher tiefer setzten". Müsste aber schon reichen um ca. 1,5cm Länge in die Armkugel einzufügen, da rutscht der ja automatisch mit runter. Sandra Betzina schreibt in ihrem Buch "Fast Fit" das dies eine Änderung ist die große Frauen oft brauchen - würde bei mir zutreffen. Bei mir sollte auch noch eine kleine FBA rein, aber die ist im Abnäher leicht unter zu bringen, da es wirklich nicht viel sein muss.

Eine Passe würde ich an Deiner Stelle nicht reinsetzen. Das zerstört die Passform im Schulterbereich meiner Meinung nach. Dieses Kleid passt mir sehr gut im Schulter und Rückenbereich (außer eben Armkugel) aber das könnte auch an der kleineren Größe liegen. Sonst ist mir Burda am Schultern und am Rücken zu groß.
Die Falten liegen bei meinem Kleid recht schön, und springen nicht dumm auf um mein Bauch zu betonen. An dieser Stelle bin ich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Schnitt. Die Weite verjüngt sich nach unten wieder. Egg-Shape Kleid.

Jetzt wäre sicherlich erstmal angesagt, das alles auszuprobieren bevor ich weiter spekuliere. Jelena-ally hat es auch genäht, vielleicht meldet sie sich ja auch noch.
Ich finde übrigens auch, dass die Schrittweite bei diesem Kleid auch eher eng ausfällt - so wie bei einem Etuikleid, das gefällt mir allerdings auch an diesem Kleid.
Ich habe langes Wochenende und auch Kindfrei, vielleicht komme ich dazu es nochmal zu probieren, aber eigentlich stand auch was anderes auf dem Plan.
lG
Antje
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  #5  
Alt 01.06.2011, 10:35
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AW: Burdastyle 4 / 2010: Kleid 108 / 109 – wie ist das Kleid „gemeint“?

Hallo Cochlea,
ich hab jetzt nur die Hälfte gelesen, aber irgendwie kommen mir die Falten komisch vor. Sind die richtig rum eingelegt? So spontan glaube ich dass sie genau anders rum gelegt werden, damit sie nicht nach oben aufspringen sondern nach unten. Kann man das verstehen?

Viele Grüße
Ingrid

Geändert von Sternrenette (01.06.2011 um 11:34 Uhr) Grund: Schreibfehler korrigiert
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