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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Trenchcoat burda 9/2010 113A

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #6  
Alt 05.05.2011, 13:42
MargitK MargitK ist offline
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AW: Trenchcoat burda 9/2010 113A

Schöner Stoff!

Hast Du Dir überlegt einen WIP zu machen? Ich denke, daß die Verarbeitung des beschichteten Stoffes noch andere außer mir interessieren könnte. Oder hintennach einen Erfahrungsbericht mit dem einen oder anderen Tip.

MargitK
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  #7  
Alt 05.05.2011, 13:56
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AW: Trenchcoat burda 9/2010 113A

Für einen WIP setze ich gewisses "Guru"-Wissen voraus, das ich aber nicht habe.
Ich habe ein paar Ideen wie ich es machen will, mir sind die Probleme (noch nicht alle - ganz sicher ) bewusst und ich hoffe auf Unterstützung, wenn ich nicht weiter weiss, bzw. einfach mal überlegen will, wie man es am besten macht.
Den "Probemantel" habe ich genäht, damit mir die normale Verarbeitung geläufig ist. Wegen des besonderen Stoffes werde ich dann zum Teil von dieser normalen Verarbeitung abweichen.

Also werde ich einfach Schritt für Schritt dokumentieren, was ich mache und bin über jeden Tip und jede Anregung froh.

Gruß Johanna
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  #8  
Alt 05.05.2011, 18:35
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AW: Trenchcoat burda 9/2010 113A

Bis auf das Futter hab' ich alles zugeschnitten außerdem erfolgreich Knöpfe und eine Schnalle für den Gürtel erstanden. Der Gürtel wird fertig 4 cm breit.

Bild3.jpg

Den Gürtel hab' ich kürzer zugeschnitten - burda gibt da 170cm Länge an. Selbst wenn ich ihn locker zubinde habe ich da nur 75 cm um die Taille und fast 1m soll runterhängen. Da scheint doch entweder auf meiner Seite ein Verständnisproblem zu sein oder bei burda. (Bei dem blauen Mantel hatte ich nachträglich gekürzt).

Offen ist für mich im Moment welchen Futterstoff ich für das direkte Mantelinnenleben nehme (Vorder-Rückteil und Ärmel). Den rosa Batist links, der könnte allerdings krabbeln oder auf Nummer sicher den rosa Neva Viskon im Hintergrund. Gebrochenes Weiss hätte auch gepasst - aber selbst das rosa finde ich schon sehr hell und schmutzempfindlich.

Hat jemand Erfahrung mit Batist als Mantelfutter????

Als nächstes hole ich das Bügeleisen und mein G785 raus und versuche das aufzubügeln. Natürlich erstmal auf Resten.

Gruß Johanna

Geändert von Johanna F (06.05.2011 um 08:27 Uhr)
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  #9  
Alt 05.05.2011, 20:02
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AW: Trenchcoat burda 9/2010 113A

Ich habe G785 erfolgreich aufbügeln können. Mit einem Batist als Bügeltuch und Stufe 2 ( Aber das Bügeleisen, das ich zum Nähen verwende erscheint mir deutlich kühler bei gleicher Einstellung, wie an einem anderen Bügeleisen, das ich für das normale Bügeln verwende). Wenn es jemand nachmacht dann vorsichtig von Stufe 1 die Tempratur hochschalten.

Die Patten habe ich schon genäht - aber Augenfutter und ein paar Tricks gibt es erst morgen. Meine Männer wollen was zu essen haben .

Danke an jadzia für den Bügeltücherthread - ohne den wäre ich nicht auf die Idee gekommen das hier mit einem Bügeltuch zu versuchen. (Das stand in dem Link auf das Thread Magazin)

Gruß Johanna

Geändert von Johanna F (06.05.2011 um 08:27 Uhr)
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  #10  
Alt 06.05.2011, 10:38
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AW: Trenchcoat burda 9/2010 113A

Gestern habe ich noch die Patten (Tascheneingriffe) genäht. Eigentlich ganz einfach zwei Stoffteile miteinander verstürzen. Allerdings hatte ich für Ober- und Unterseite Musterausschnitte mit sehr unterschiedlichen Farbstellungen gewählt.
Hier die fertigen Patteneinmal von links und einmal von rechts.

Bild8.jpg

Die helle Seite soll nach oben kommen und da will ich von oben keinen sporadisch sichtbaren rosanen Rand haben. Normalerweise bekomme ich das mit Bügeln ganz gut hin - aber mit dem laminierten Stoff nicht.

Als erstes nehme ich jeweils die zwei zusammengehörenden Pattenteil und schneide sie nochmal nach. (Die Teile wurden einzeln zugeschnitten und mit dem Abstandshalter ist das nicht mm-genau.) Dann nehme ich das Pattenteil, das unten liegen soll und schneide vom Außenrand ca. 1-2mm Rand ab. (ich mach' sowas mit dem Rollschneider)

Bild4.jpg


Das untere Pattenteil ist jetzt etwas kleiner als das obere.

Bild5.jpg


Dann "stecke" ich die Pattenteile mit Fold back Klammern zusammen. (Stecknadeln im Bereich der Nahtzuzgabe würden auch gehen - aber mit den Fold back Klammern geht es schneller). Ich stecke am Rand genau zusammen, obwohle das untere Teil minimal kleiner ist.

Bild6.jpg

Solange ich Teile rechts auf rechts zusammenlege und nähe kann ich meinen normalen Metallfuss benutze - sowohl der Tranporteur als auch der Fuss "sieht" ja nur den normalen Stoff.
Um jetzt beim Nähen keine Falten zu bekommen (bei den kleinen Teilen würde das kaum passieren, aber bei längeren Strecken, wie dem Kragen schon), kommt das größere Teil nach unten direkt zum Nähmaschinentransporter, das kleiner Teil nach oben zum Fuss. Der untere Stoffteil wird bei jeder Nähmaschine immer minimal besser transportiert als der obere. Im Normalfall will man das nicht haben und gleicht, wenn der Effekt zu stark ist, mit Füsschendruck, Obertransport, IDT aus. Aber jetzt will ich es haben und könnte es noch durch höheren Nähfüsschendruck verstärken.

Die zusammengenähten Patten werden noch eingeschnitten - die Nahtzugabe zurückgeschnitten und das Teil gewendet.

Bild7.jpg

Das Ergebnis sind die zwei Patten.
Auf der Oberseite sieht man nur den hellen Stoff auf der Unterseite habe ich einen minimalen hellen Rand.

Bild9.jpg


Diese Technik mit dem minimalen Zurückschneiden werde ich auch beim Kragen und den Passen anwenden.

Die Teile sind schon gebügelt so gut es geht - aber richtig "crisp" wird der Rand nicht durch bügeln. Aber die Patten werden ja noch abgesteppt.

Absteppen werde ich entweder mit dem Obertransportfuss oder Teflonfuss - da muss ich noch ausprobieren, was besser geht, evtl. geht es auch mit dem normalen Metallfuss - da muss ich jetzt probieren ob die Laminierung Probleme macht.

Gruß Johanna

Ergänzung:

Absteppen geht völlig problemlos mit dem normalen Metallfuss - das bedeutet ich kann sogar den Fuss Nr. 10 (Bernina), den Schmalkantfuss nehmen.

Geändert von Johanna F (06.05.2011 um 10:49 Uhr) Grund: ergänzt
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