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Nähcafe
virtuelles Miteinander mehr oder minder fester Gruppen, die sich zum virtuellen Nähen verabreden.
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Die perfekte Basisgarderobe - Mai 2011

Nähcafe


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  #96  
Alt 21.05.2011, 20:29
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AW: Die perfekte Basisgarderobe - Mai 2011

@jadzia
Bei der TZ der Bluse habe ich spontan gedacht: Sieh an, ein Ottobreschnitt in der Burda! Allerdings ist der fast-V-Ausschnitt und die Tatsache, dass sie nicht für Jersey gedacht ist, eher wieder "burdatypisch". Soll keine qualifizierung sein, sind nur meine spontanten Gedanken.
Ich finde die Bluse auch super und habe schon damit geliebäugelt!
__________________
Martina
'Children of Winter Never Grow Old'
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  #97  
Alt 21.05.2011, 23:12
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AW: Die perfekte Basisgarderobe - Mai 2011

die Bluse steht auch auf meiner Liste. Deswegen habe ich die Burda gekauft.
Und das Leinenkleid in der Mode für die Familie Serie hat mir auf 2. Blick auch sehr gut gefallen - für den Urlaub.
Gruß
Antje
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  #98  
Alt 22.05.2011, 10:01
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AW: Die perfekte Basisgarderobe - Mai 2011

Hallo liebe Nähcafe- und Basisgemeinde,

heute gibt’s von mir das Wort zum Sonntag.
So ein paar Gedanken, die mir die letzten Tage gekommen sind. Wollte ich euch nicht vorenthalten …

Hab die Änderung von einem Blüschen dazwischen geschoben, das mir zugelaufen ist. Dünner schwarzer Viskosestoff mit dicken Wurstfäden drin, zwischen den Wurstfäden ergibt sich so eine Crash-Optik. Ich fand’s ganz nett (obwohl ich ja nicht mehr so viel schwarz wollte …), musste aber enger gemacht werden (Sack).

Ärmel (kurz) hatte ich schon länger mal rausgetrennt. Jetzt die Seitennähte aufgemacht und beherzt und im Schwung enger geschnitten. Wieder zusammengetackert. Mist: zu eng. Der eine – fragliche – Blusenknopf sperrt. Wer ist auch so bescheuert, gleich abzuschneiden??? Ohne genau gemessen zu haben?

Also wieder einen Keil eingesetzt. Hätte ehrlich gesagt noch ein bisschen mehr sein können. Aber zu der Zeit hatte ich noch nicht entschieden, die Ärmel nicht wieder einzusetzen (damit hätte ich genügend Stoff gehabt).

Durch die Änderung ist das Armloch natürlich sehr viel kleiner. Dafür bräuchte ich glaubich eine sehr andere Ärmelform (höhere Kugel), die der Stoff wahrscheinlich nicht hergegeben hätte, auch nicht, wenn ich es überlegter angepackt hätte. Hab es also an dem einen Ärmel probiert, fand es so bescheuert, dass ich für ärmellos entschieden habe, zumal ich das im Spiegel nicht so „schiach“ fand.

Quick ’n dirty ist eben meistens nicht schnell, sondern nur dirty. Eigentlich bekannt.

Aber mir ist dabei klar geworden, warum häufig die Kleidungsstücke die besten sind, die entweder schon beim Nähen verunglückt sind und dann mühsam hingetrickst werden mussten, um zu funktionieren. Oder „rausgewachsene“ Kleidungsstücke, die dann mal noch Schlitze seitlich kriegen, oder wo die Knopfleiste dann halt sehr weit offen bleibt und frau ein smartes Top drunter zieht … (und die mensch sich irgendwie nicht „nachbauen“ kann).

Weil diese Kleidungsstücke ziemlich genau an der Grenze sind. Meistens vor allem an der Grenze des Reinpassens – und das heißt umgekehrt (nicht wirklich, aber irgendwie doch ein bisschen): genau auf den Leib geschnitten. (Und, hm ja, seien wir [wir, Cochlea, Majestätsplural] ehrlich: es hat ja doch häufig so einen gewissen rausgewachsenen Girlie-Look. Das arbeitet irgendwie auf der jung-Aussehen-Schiene. „Für gut“ wären diese Kleidungsstücke ja sowieso nichts mehr.)

Ich hab das Ding heute an. Ich finde es etwas zu warm (obwohl es so dünn ist) und es juckt ein bisschen. Wahrscheinlich juckt es mich auch grade sowieso, da ist Viskose nicht ein Material, das einer entgegenkommt. Ich glaube, ich sollte konsequent und herzlos sein und die Knöpfe abschneiden und den Stoff in eine Kiste packen für irgendeinen völlig anderen Verwendungszweck, im Zweifelsfall Patchwork.

Ich finde Viskose sowieso unmenschlich, weil es (häufig) so lange fast überhaupt nicht altert.

Raus schoppende Blusen (Martina Rumpelstilz).

Kann es sein, dass sich einfach sowohl unsere Gewohnheiten als auch unsere Wahrnehmung völlig verschoben haben? Auch andere Ansprüche?.

Ein körpernahes Oberteil aus elastischem Material – Jersey, vielleicht sogar noch mit Elastan-Anteil – bildet natürlich eine andere Silhouette. Aber „für gut“ genügt mir dann irgendwann Jersey nicht mehr. Dann soll es doch „wertiger“ sein – eine Stoffbluse. Und schwuppdiwupp ist die Kombi dann matronig oder einfach nur bieder.
Diese Frage stellte sich in den 50er- und 60er-Jahren nicht, ich glaube, auch noch nicht in den 70ern: Da war frau mit Rock und Bluse einfach ordentlich angezogen. (Seit wann „stellt sich“ diese Frage eigentlich?)

Deswegen will ich Kleider nähen.

Stoffe im Stoffladen, die so unkommunikativ sind und einfach nicht mit mir sprechen wollen (egwene): Geht mir grade ganz genauso. Ist bei mir aber eindeutig krisenbedingt, wobei ich „Krise“ hier als ganz sachlichen und wertneutralen Begriff sehe: bin halt grade in einer Umbruchsituation und versuche neu rauszufinden, wie ich mich kleiden will.
Ansonsten ist das nicht so schlecht, weil es mich nötigt, mich den Stoffen aus dem Bestand zu widmen.

Erfahrungsgemäß ist es aber auch so, dass es tatsächlich Modephasen gibt, wo an Stoffen – Qualitäten und Designs – nichts für eine dabei ist. Da hilft nur: Dann zuschlagen, wenn die Stoffe gefallen. Was natürlich auch ins Auge gehen kann, weil wir uns weiterentwickeln.

Gestern brauchte ich mal ein schnelles Erfolgserlebnis und habe mir ein ärmelloses Shirt genäht. Zuschneiden, Schulternähte (bei einem ärmellosen Top super-kurz), Seitennähte – eigentlich schon fertig. Am längsten dauert dann die Kantenverarbeitung. Ich mache das meistens (auch hier) sowohl am unteren Saum als auch an Hals- und Armausschnitten mit der Zwillingsnadel. (Und noch länger dauert es, noch eine Schnecke drauf zu sticken. Aber das ist mein Privatvergnügen und habe ich auch noch vor Einbruch der Dunkelheit fertig gekriegt.)

Auch sowas, was eigentlich schon lange bekannt ist: Frau kann natürlich sehr schnell Kleidungsstücke produzieren, wenn die in der Verarbeitung entsprechend schlicht sind. Aber umgekehrt zeigt das eben, wie rasch eine zu etwas aufwändigeren Verarbeitungstechniken kommt, wenn die Ansprüche nur geringfügig steigen, auch für völlig alltägliche Kleidungsstücke.

Hat jemand bis hier gelesen? Danke.

Liebe Grüße
Cochlea
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  #99  
Alt 22.05.2011, 11:10
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AW: Die perfekte Basisgarderobe - Mai 2011

... mal wieder ein kurzes Hallo in die Runde werf. Leider komme ich auf Arbeit im Moment meist immer 1 bis 2 Stunden später raus und bin dann viel zu erschöpft um noch was Kreatives zu machen - Garten und ein bisschen raus mit meinem Sohn ist dann das Einzige was noch geht.

Liebe Schnecke, ich hab Deinen gesammten Beitrag gelesen und kann verstehen was Du meinst - mir geht es im Moment auch so, daß jedes Kleidungsstück viel länger dauert als früher, weil ich einfach anders verarbeite - Nahtzugaben werden eben immer häufiger eingefasst und nicht mehr einfach gekettelt, es wird viel mehr von Hand genäht ... am fertigen Stück freue ich mich dann zwar wie eine Schneekönigin, aber es sind viel weniger fertige Stücke als früher.
Für mich muß ich da einen Weg finden, der auch wieder mehr mein Bedürfniss nach mehr Kleidung befriedigt. D.h. manchmal ist auch die schnelle Version gut und richtig, einfach um mal wieder was Neues im Schrank zu haben (und besser verarbeitet als von H&M ist es dann immer noch).

@Jadzia: ich musste bei Deiner Schnittauswahl aus der aktuellen Burda lächeln - mir gefallen noch einige andere Schnitte im Heft, aber genau diese 3 Schnitte will ich auch in jedem Fall ausprobieren. Das Kleid werde ich aber warscheinlich wie in der Urlaubsstrecke nähen - also aus einem Karostoff, aber nicht mit offenen Kanten (das sieht immer so selbstgemacht und unfertig aus).

@Martina: ich finde die Kombination ganz nett - aber eben nur nett und nicht wow. Über Deinen Stil hab ich mir schon öfters ein bisschen Gedanken gemacht - Du versuchst Dich irgendwo zwischen moderner Frau und sportlicher Mutter einzugruppieren; allerdings wird hier die Kombination oft etwas schwierig. Du willst in keinem Fall diesen sportlich, 30, Familienvan, eigenes Haus, ... -Stil, wie er gerade im Süden unseres Landes so oft zu finden ist; aber genau dies war bisher das was zu Dir passte - weil Du eben wirklich viel mit Sport zu tun hast.
Meine Überlegung dazu wäre, ob es nicht vielleicht sinnvoll wäre, wenn Du mal ein bisschen bei der Jugendmode spickelst (Streetwear) - dort gibt es viel, was sportlich angehaucht ist und trotzdem raus auch dem Mammut und Jack Wolfskin Look geht. Im Winter fand ich Deine Experimente mit dicker Wolle dazu toll - schau mal bei den Twinkle-Sachen von Wenlan Chiao nach, das könnte gut zu Dir passen. Auserdem würde ich an Deiner Stelle mehr mit unterschiedlichen Weiten und Längen experimentieren - momentan ist meißt alles sehr schmal und die Säume enden immer an den klassischen Linien (Taille); wenn Du aber bei dieser Sillouette bleiben möchtest, dann könnte ich mir die Hose und das Oberteil in schwarz aus der aktuellen Burda (BB-Strecke) toll an Dir vorstellen - wär dann wieder eher Frau als sportlich.
__________________
Liebe Grüße von Nina

Kaum zu glauben, ich hab jetzt einen Blog.
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  #100  
Alt 22.05.2011, 13:04
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AW: Die perfekte Basisgarderobe - Mai 2011

@cochlea: hab Deinen Beitrag ganz durchgelesen und fand es witzig geschrieben. Hat mir gut gefallen und kann es nachvollziehen. Das mit Stoff auf Vorrat kaufen der unmodern wird oder nicht mehr gefällt weil Frau sich weiterentwickelt kenne ich auch gut. Mein ältester Stoff ist ca. 25 Jahre alt, dieser kommt aber demnächst unter die Schere, weil ich den wieder schön finde.
Ich habe auch einen neuen Basic Schnitt für mich entdeckt, Rock aus Butterick 5619. Werde den hier nicht vorstellen (zu sehen bei Momo in der Galerie) weil diese Version eben überhaupt nicht Basic ist. In einem neutralem Stoff wird er aber sehr Basic sein, da Länge und Form gut zu mir passen, finde ich.
liebe Grüße
Antje
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