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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #11  
Alt 25.04.2011, 20:39
lea lea ist gerade online
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AW: Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Zum "Einbügeln":
Bei einem Kurs habe ich mal gelernt, dass man die Ärmelkugel, nachdem die Fäden angezogen sind, von unten um das breite Ende des Ärmelbretts spannt,
so dass sich die Nahtzugabe wie ein Rahmen oben auf das Ärmelbrett legt.
Wollstoffe kann man so wirklich schön eindämpfen.

@Isebill: Ich habe gerade längere Zeit gegrübelt, was Du mit der vorderen Länge an der Armlochverstärkung willst. Inzwischen habe ich erkannt: mit VL meinst Du Vlieseline...

Ich bebügle die Armlöcher auch so, und zwar überall da, wo nicht ohnehin schon Einlage drauf ist (meine Vorderteile sind i.a. ganz bebügelt).
Bei einem Blazer kommt auch noch ein "Plack" in den Schulter-/Rückenbereich, und zwar vorne und hinten und ggf. ein Nahtband in die Schulternaht.
Ein guter Halt in diesem Bereich hilft auch dem Sitz des Ärmels.
Grüsse, Lea
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  #12  
Alt 25.04.2011, 20:43
Itsab Itsab ist offline
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AW: Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Zitat:
Zitat von Isebill Beitrag anzeigen
Mit bebügeln meine ich die Armausschnitte von Vorder- und Rückenteil. Wir reden jetzt hier von einer Jacke oder einem Mantel, der gefüttert wird. Ich selbst, da ich einen runden Rücken habe, halte auch das rw Armloch noch zusätzlich etwas ein.


Isebill
Ich weiß nicht, wie es in der Damenschneiderei gehandhabt wird. Ich bügel das rückwärtige Armloch jedoch bei allen! Kleidungsstücken ein. Dabei rundet es sich ebenfalls. Man kann das Rückwärtige Armloch von daher auch beim Zuschnitt oder der Konstruktion im Vorfeld gerade schneiden und durch die spätere Dressur erhält es seine wirkliche Form.

Übrigens:
Ich fertige immer zu erst den kompletten Torso, und konstruiere den Ärmel erst, wenn der Rest zu 100% stimmt. Bei Stoffen, bei denen der Fadenlauf zur perfektion stimmen muss (Karo, Nadelstreifen usw.) mache ich einen Probeärmel, stimme den ab und kopiere ihn dann.
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  #13  
Alt 26.04.2011, 08:30
Isebill Isebill ist offline
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AW: Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Ich sollte Vlieseline in Zukunft mit Vl abkürzen, und die vordere Länge mit vL....

Basti, das ist für echte Schneiderei sicher richtig so. Allerdings, das Konstruieren eines Ärmels ist ja noch mal eine ganz andere Herausforderung als das Abnähen eines Burdaschnitts. Auch dabei kann man aber die Sache verhunzen, z.B. durch Ausleiern der Armlochkanten, ungleiche Verteilung der Weite...

Nebenbei, eine Frage: Nähst Du das Schulterpolster (Sp) fertig ein, bevor Du den Arm einnähst ?
Und wenn ja, wie ? Wenn Du dazu Tipps und Erfahrungswerte hast, dann mach doch bitte einen neuen Fred auf, hier stelle ich mich eins ums andere mal blöd an.

Isebill
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  #14  
Alt 26.04.2011, 09:04
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AW: Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Isebill,

ich schreib jetzt erstmal hier rein, wenn es sich eurer Meinung nach lohnt, machen wir dann daraus einen neuen Thread, ok?

Also, das kommt auf die Schulterform drauf an.

Es gibt die drei wichtigsten:

Natürliche Schultern bei denen der Ärmel eins mit dem Torso wird. (Bevorzugt in der Konfektion)
sakko.jpg
Abgesetzte Ärmel, bei denen der Ärmel optisch höher liegt.
db_od_071.jpg
Pagoda Schultern, erinnern an die chinesischen Bauten.
Unbenannt.jpg

Also ich persönlich, das ist bestimmt nicht die Norm, nähe das Schulterpolster nur vorherst ein, wenn es sich um Modell eins handelt und ich dazu wirklich Lust habe. Denn, da kann nicht viel schief gehen, und das Risiko, dass der Ärmel später NICHT sitzt, weil das SP an falscher Stelle positioniert, ist gering. Aber warum die Arbeit?

Bei den anderen beiden Modellen nähe ich erst den Ärmel ein dann das Polster. Wobei hier das Polster kein Konfektionspolster sein kann. Gerade das Pagoda Schulterpolster ist eine kleine Kunst für sich
Hier ist es ja auch wichtig, dass das Polster ein wenig mit in die Armkugel reichen muss.

Falls das Polster vorher eingenäht wird, bleibt dir nur den Ärmel per Hand einzunähen.

Hier streiten sich aber die Geister. Viele Schneidermeister schwören darauf, die Ärmel MÜSSEN von Hand eingenäht werden... von der Elastizität her. Andere widerum, so auch ich meinen, das wäre Blödsinn. Wenn der Ärmel vorher gut geprüft und geriehen wurde, kann man problemlos mit der Maschine fortfahren. Die Naht ist genauso elastisch! Hier ein kleines Video, in dem Jeffery den Test macht.

Einmal die Handnaht, einmal Maschinennaht. Kein Unterschied.
http://www.youtube.com/watch?v=hq5Uc...layer_embedded

Geändert von Itsab (26.04.2011 um 09:06 Uhr)
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  #15  
Alt 26.04.2011, 20:39
Benutzerbild von flocke1972
flocke1972 flocke1972 ist offline
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AW: Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Hallo,

nachdem ich hier alles so gelesen habe kommt mir mein erster Futterärmel wieder in den Sinn er war absolut schrecklich und ich wußte einfach nicht ein noch aus.. Fand es damals wirklich nicht lustig, daß meine Meisterin sich das Lachen verkneifen mußte, aber jetzt im Nachhineine

Ich nähe fast immer mit großem Stich einmal auf dem Ärmel, eigentlich genau dort, wo später auch die Ärmelnaht sitzen soll.Ich habe keine genauen Paßzeichen, in denen ich einhalte. Mitlerweile mache ich das "aus dem Bauch raus". Die einzigen Paßzeichen an meinem Ärmel sind die Schulternaht und die Seitennaht.
Wenn ich dann anfange einzuhalten mache ich das Schrittweise. Also immer etwas einhalten, einbügeln an den Armausschnitt halten und schauen wie viel noch eingehalten werden muß. Das mach ich so lange bis der Ärmel paßt.
Dann stecke ich ihn zuerst mit Stecknadeln ein. Zuerst stecke ich meine beiden Paßzeichen an. Dann stecke ich an der Seitennaht rechts und links ca 2 cm vom Jackenteil aus den Ärmel ein. D.h. die Stecknadeln stecken im Jackenteil und nicht im Ärmel. Dabei achte ich darauf, daß der Stoff nicht eingehalten und nicht gedehnt wird. Danach "wechsle ich die Seite" und stecke vom Ärmel aus meine Nadeln. Habe ich noch etwas Weite zum Einhalten, dann mache ich das immer dort wo ich schrägen Fadenlauf habe und den Stoff besser einhalten kann. Ist der Ärmel komplett gesteckt kommt er auf die Büste und wird angeschaut. Falls es noch Fältchen oder Unstimmigkeiten gibt, wird korrigiert und zwar so lange, bis er richtig sitzt. Danach reihe ich den Ärmel ein und das mit kleinen Stichen und Nähgarn in Kontrastfarbe. Dann wieder auf die Büste. Jetzt schaue ich mir vor allem meinen Nahtverlauf an. Sind da Kurven drin die dort nicht hingehören? "Dellen" nach aussen oder innen?. Das korrigiere ich dann mit Stecknadeln. Von innen wird dann auch nochmal geschaut, ob der Nahtverlauf ohne große Kurven und Wellen ist. Dann ran an die Maschine und steppen.

Danach den Reihfaden wieder raus. Ist manchmal eine ganz schöne Schufterei, denn ich hab ja auf ihm genäht.

Wenn ich mir das auf der Büste oder an mir angeschaut habe und für gut befunden habe geht es ans Bügeln. Und zwar immer indem ich kleine Stücke bügle und die müssen richtig liegen. Also nichts verzerren oder verziehen. Es wird so gelegt wie das Jackenteil ist.

Dann wird ein Armfisch eingenäht. Am liebsten mit Watteline, ich habe hiergelesen es geht auch mit Volumenvlies, das habe ich aber noch nicht ausprobiert.
Meine Schulterpolster habe so eine art Trapez-Form. Die längere Seite geht nach hinten. Der Ärmel sieht dann aus wie bei Istabs Bild Nr.2.
Ich markiere mir die Mitte vom Schulterpolster und lege sie auf die Schulternaht. Das dicke Ende vom Schulterpolster wird in den Ärmel geschoben und zwar genau bis an das Ende von der Nahtzugabe (1cm). Aber nur an der Mitte. Dann Stecke ich das Schulterpolster von außen durch die Schulternaht an einer Stelle fest. Das ganze auf die Büste und dann erst mal schön hängen. Wenn der Sitz und paßt nehme ich Stecknadel und stecke das Schulterpolster von außen fest. Dabei kann ich das Schulterpolster gar nicht von einer Ecke bis an die andere feststecken, denn dann würde ich wieder alles verzerren. Je nach Ärmel sind so ca. 2 - 3 cm lose.
Dann wieder auf die linke Seite drehen und das Schulterpolster auf der Nahtzugabe im Ärmel einnähen. Am Halsauschnitt nähe ich das Schulterpolster an den Nahtzugaben der Schulternaht an einer Stelle fest. Falls das Schulterpolster zu lang ist, muß es natürlich abgeschnitten (gekürzt) werden.

So, ich glaube ich habe nichts vergessen. Manche Kleinigkeite oder Dinge sind für mich so selbstverständlich, daß ich sie manchmal vegesse zu erwähnen....
Hm.. mal sehen, ich hab hier noch eine UFO Jacke hängen, weil ich den Abnäher vergessen habe und jetzt beide Ärmel wieder raus trennen darf. Vielleicht kann ich das mal mit ein paar Bildern dokumentieren.

Falls etwas unklar ist, einfach fragen.

LG

flocke1972
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