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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #1  
Alt 24.04.2011, 19:01
Isebill Isebill ist offline
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Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Ich bin mir sicher, es gibt hier noch mehr Näherinnen, die im Prinzip mit Burdaärmeln gut zurecht kommen. Aber die Technik, diese einzusetzen - ich verfeinere sie immer mehr.

Als erstes habe ich inzwischen festgestellt, dass es sich lohnt, den Nahtverlauf nicht nur auf die linke Seite zu zeichnen, sondern mit einem Nähfaden - Rest von einer Spule - mit kleinen Stichen durchzuzeichnen und zwar an der Jacke selbst und an den Ärmeln.

Dann ist es tatsächlich am besten, wenn die Einhalteweite mit zwei parallelen Stichlinien abgesteppt wird. Ich stelle die Spannung etwas runter, den Stich auf 3 mm, verwende nicht das Nähgarn, sondern einen bunten Rest zur besseren Erkennbarkeit und steppe von rechts, so dass der Anziehfaden auf der linken Seite ist.

Dann stecke ich den Ärmel rein, erstmals mit nur leicht angezogenem Faden. Passt das, dann markiere ich vier weitere Punkte mit eingezogenem Faden und zwar je zwei vorne und hinten an einem Ärmel. So habe ich sieben Markierungspunkte - Schulternaht, Seitennaht, Passzeichen von Burda und vier weitere.

Arm wieder raus, diese Zeichen übertragen - auf den anderen Ärmel und das andere Armloch.

Dann erst die Weite einbügeln. Arm einstecken, einheften mit kleinem Stich und zwar entweder mit dem Originalfaden, der bleibt dann drin, oder mit Kontrastfaden, der muss wieder raus.

Vor dem Einsteppen dann alle Markierungsfäden entfernen, damit man sie nicht feststeppt.

Fällt noch jemandem was anderes ein ?

Isebill
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  #2  
Alt 24.04.2011, 22:20
Benutzerbild von deo
deo deo ist offline
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AW: Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Zitat:
Zitat von Isebill Beitrag anzeigen
Dann stecke ich den Ärmel rein, erstmals mit nur leicht angezogenem Faden. Passt das, dann markiere ich ...
Hallo,

dazu hätte ich eine Ergänzung aus (einem) meiner vielen älteren Nähbücher:



Den Fadenlauf wie genannt deutlich sichtbar markieren, als Hilfslinie dazu den rechten Winkel auch. Zu dem Einpassen in`s Armloch dann den Fadenlauf auf dem Ärmel beachten und ihn auf den Oberarmverlauf (Knochen!) ausrichten, so dass der Ärmel faltenfrei sitzt. Es kann sein, dass dann der vorgesehene Schulterpunkt nicht mehr auf die Schulternaht trifft und er muss dann neu markiert werden.

Ich hoffe, ich habe das alles richtig verstanden und wiedergegeben.

Die Tipps mit den zusätzlichen Markierungen auf Ärmel und Armloch merke ich mir gern.

(Ist es aber so einfach, auf den bereits eingehaltenen Gegenärmel eine Markierung zu übertragen oder sie von einem eingehaltenen Ärmel zu übernehmen?)

Liebe Grüße in den Abend

Deo
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  #3  
Alt 25.04.2011, 10:12
Benutzerbild von eboli
eboli eboli ist offline
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AW: Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Je hochwertiger dier Verarbeitung, umso mehr Handnähte. Und eine der ersten Nähte, bei der die Nähmaschine rausfliegt, ist die Ärmeleinsetznaht (neben Pattentasche, Revers und Kragen).

Pfffffff. Das macht ordentlich Arbeit, aber
- ergibt stabile und gleichzeitig elastische Nähte (Maschinsteppstiche sind nicht elastisch),
- die Nähte werden total präzis,
- die Überweite staucht sich nur dort, wo man es möchte,
- und die Gefahr einer ausgedehnten Schnittkante reduziert sich auf Null. Ganz ohne Stütznähte.
Dafür kann man sich bei Wollstoffen wie Flanell die Arbeit mit den Reihfäden und dem vorherigen Einbügeln sparen.

Aber noch eine Meldung aus der Spaßverderberecke:
auch ein super eingesetzter Burdaärmel bleibt halt immer noch ein Burdaärmel (das ist ein Konfektionsärmel) und wird kein Coutureärmel. Er wird also noch immer ein relativ tiefes Armloch, eine knapp bemessene Kugel und im Rücken kaum Spielraum für die Rollfalte haben. À la longue ist es daher besser, einen Maßschnitt zu zeichnen.
__________________
LG
Barbara Boll
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  #4  
Alt 25.04.2011, 10:18
Benutzerbild von stoffmadame
stoffmadame stoffmadame ist offline
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AW: Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Interessant

Ich kann nur was zu "elastischen Steppnähten" beitragen: Meine sind imho elastisch. Hängt doch auch von der Fadenspannung ab, die ist bei meiner Näma sehr locker voreingestellt, ich hatte Schwierigkeiten, mich darauf einzustellen. Wäre hierbei ja ein Vorteil, oder?
__________________
Liebe Grüße,
stoffmadame
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  #5  
Alt 25.04.2011, 10:39
Minga Minga ist offline
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Registriert seit: 02.11.2004
Beiträge: 15.002
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AW: Burdaärmel einsetzen - (Couture)

Interessante Thema!
Nun, ich nähe nur "für den Hausgebrauch" und bin keine Schneiderin. Ich versuche, die Balance zwischen Zeitaufwand und Ergebnis zu kriegen.

Zitat:
Zitat von Isebill Beitrag anzeigen

Als erstes habe ich inzwischen festgestellt, dass es sich lohnt, den Nahtverlauf nicht nur auf die linke Seite zu zeichnen, sondern mit einem Nähfaden - Rest von einer Spule - mit kleinen Stichen durchzuzeichnen und zwar an der Jacke selbst und an den Ärmeln.
Statt mit der Hand die NZ zu heften, nähe ich 2mm daneben eine Stütznaht mit passendem Garn. Die NZ schneide ich bei Ärmel und Armloch exakt auf 1 cm.
Die Armkugel reihe ich auch 2x mit Maschine ein, ziehe aber die Fäden nach Gefühl etwas an und bügle die Mehrweite ein. Erst dann wird anprobiert (gesteckt).

Ich nähe den Ärmel 2x ein - zuerst von der Ärmelseite, damit die Einhalteweite gut verteilt werden kann. Dann betrachte ich mein Werk von der Oberteilseite. Eventuell vorhandene leichte "Bögen" werden mit einer zweiten Naht, diesmal von der anderen Seite geglättet.
Ich muss allerdings gestehen, ich hefte nicht, sondern stecke nur. Wenn der Ärmelsitz passt, werden viele Stecknadeln quer zur Naht gesteckt und hemmungslos drüber genäht. Das Risiko, dass mal eine Nadel geschrottet wird, gehe ich ein und meine Bernina nimmt nichts übel.

Wichtig finde ich bei einem Jackenärmel, dass zumindest die Armkugel mit Vlieseline bebügelt ist und anschließen ein Watteline- oder Volumenvliesstreifen (20cm x 4 cm) im oberen Bogen angenäht wird (von Hand oder Maschine, auf der Ärmelseite).
Und die NZ an der Schulter sollte nicht zu knapp sein, da lassen sich die Schulterpolster besser befestigen.

Es gibt ja Ärmelkonstruktionen, die sich besser einnähen lassen als die von Burda! Ich habe mit Bernina MyLabel einen Blazer genäht, da ging der Ärmel wie von selbst rein.

LG
Inge

Geändert von Minga (25.04.2011 um 10:44 Uhr)
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Stichworte
couture , ärmel

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