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Rubensfrauen

Rubens liebte die "runden Frauen".
Sie sind hier nähtechnisch unter sich.
Material, Schnitte, Designs - all das wird hier spezifisch diskutiert.


Frust mit Konfektionsgrößen

Rubensfrauen


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  #6  
Alt 17.04.2011, 14:00
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Unglücklich AW: Frust mit Konfektionsgrößen

Zitat:
Zitat von Kreamaus10 Beitrag anzeigen
Wie kommt Ihr klar?
Ehrlich? Gar nicht! Es gibt gleich mehrer Phänome, die bei mir das Problem verschärfen. Früher hatte ich Größe 44/46 später dann eher Richtung 48, aber die Schnitte waren damals (Anfang der 90er) so, dass ich immer noch was in Gr. 44 oder 46 in den 'normalen' Größen gefunden habe, das passte. Seit einiger Zeit habe ich Gr. 48/50 und die Schnitte sind eher weniger großzügig als früher. Für die Übergrößen sind meine Proportionen falsch, Busen zu klein, zuviel Taille, etc. Dann kommt noch dazu, dass ich seit ca. 30 Jahren nähe und dem entsprechende Ansprüche an die Passform habe. Das führt dazu, dass es praktisch nichts für mich zu kaufen gibt. Aber während man bei normaler Kleidung notfalls noch was findet ist es praktisch unmöglich in meiner Größe Sportbekleidung zu kaufen. Das hört eigentlich durch die Bank bei Gr. 44 auf, ganz oft schon bei 42 und manchmal auch erst bei 46. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen und die sind dann schweineteuer. Selbst Rose (Versender für Fahrradklamotten) hat mittlerweile einen Aufschlag von 10 - 20% ab Gr. 48. Man zahlt es zähneknirschend weil es absolut keine Alternative gibt. Und Männerjacken gehen bei mir auch nicht, weil meine Figur (oben schmaler als unten) genau entgegengesetzt zu einer Männersillhouette ist.

Gut, ich kann nähen. Aber wenn einem die Kaufklamotten nicht passen, dann auch die Schnitte nicht. Und selbst die Schnittkonstruktion, zu der ich mittlerweile übergegangen bin, ist ein steiniger Weg. Vor allem bei Hosen. Man weiß ja gar nicht mehr wie eine Hose eigentlich passen sollte.

Ich finde es extrem frustierend, dass ich nähen MUSS. Das stresst. Ich würde auch gerne mal in den Laden gehen und mir was kaufen wenn ich keine Lust oder keine Zeit habe was zu nähen. Wobei das eigentliche Nähen noch nicht mal so das Problem ist wenn ich erstmal einen Schnitt habe (hätte).

Ich glaube ich werde mich dann noch noch mal an den Hosenschnitt machen. Besser als jede Kaufhose sollte ich es doch hinkriegen. ;-)


Viele Grüße
Karin
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  #7  
Alt 17.04.2011, 19:37
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AW: Frust mit Konfektionsgrößen

Ich gehöre zwar nicht in die Rubrik Übergröße, aber inzwischen komme ich mir auch schon oft ziemlich verarscht von der so genannten Modeindustrie vor. Ich habe normalerweise Größe 40/42 wobei ich eine lange Rückenpartie und eher breite Schultern habe, die aber von der Proportion durchaus als normal zu bezeichnen sind.

Nun zum Problem: Wenn ich in einen Laden gehe habe ich in den letzten Jahren vermehrt festgestellt, dass eine 40 inzwischen geschnitten ist wie eine 38, eine 42 oft nicht mehr vorhanden ist und man sich vorkommt wie im Land der magersüchtigen Zwerge (und ich rede jetzt nicht von Labels die nur von Teenagern getragen werden). Und das kann ich inzwischen durch die Bank in vielen Läden feststellen. Und das nervt mich tierisch.

Bei Jeans ist es ganz fies: Habe vor kurzem eine Jeans von MAC probiert, hab mir meine Standardgröße (32/34) rausgesucht und kriegte das Teil nicht mal über meinen Hintern. Auf die Nachfrage meinte die Verkäuferin nur lapidar "ja, MAC schreibt zwar die Weite und Länge in Inch drauf, hat aber eigene Maßtabellen". Ja Himmeldonnerwetter, wie soll ich denn dann meine Größe wissen? Soll ich die Kristallkugel befragen?

Geändert von Nadel-Automat (17.04.2011 um 19:39 Uhr)
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  #8  
Alt 17.04.2011, 23:58
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AW: Frust mit Konfektionsgrößen

Dann scheint sich ja die Situation generell verschlechtert zu haben. Oder treffen sich dann hier all die Verzweifelten, die ihr Heil im Sebstnähen suchen?

Ich frag mich langsam:

1) für wen nähen die eigentlich?
2) wer kauft das alles?
3) warum wollen die unser Geld nicht?
4) wo kaufen die anderen Leute ihre Klamotten?

Vielleicht ist das ganze ja auch ein Problem der Produktion in Fernost. Habe letztens was darüber gelesen. Die sagen denen nur: "Näht uns x Stück in Gr. 44". Die Schnitte werden dann dort erstellt. Und da wird dann auch mal zu ungunsten der Passform beim Zuschnitt getrickst um Stoff zu sparen. Eine Qualitätskontrolle der Passform scheint jedenfalls nicht grundsätzlich statt zu finden.


Viele Grüße
Karin
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  #9  
Alt 18.04.2011, 08:00
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AW: Frust mit Konfektionsgrößen

Ich denke die Situation ist generell schlechter geworden und deine Ausführung, dass in Asien einfach gespart wird wenns ums Zuschneiden geht glaube ich sofort.

Zwei konkrete Beispiele: Ich trage sehr gerne Abercrombie, habe auch einige Hoodies zuhause, die ich vor mehreren Jahren gekauft habe. Letztes Jahr war ich wieder im Store, wollte mir ein Hoodie in L(arge) kaufen, schau es an und denke mir "das sieht aber verdammt klein aus, lieber mal anprobieren". Zieh es an und klemme bei den Armen/Schultern auf einmal fest.

Zweites Beispiel: Habe einen Mantel Größe 38 (sic!) den ich seit ca. 20 Jahren habe. Passt immer noch obwohl ich inzwischen laut Modeindustrie ein bis zwei Konfektionsgrößen darüber liegen müsste. Und das ist kein Sackschnitt, sondern ein wirklich tailliert geschnittenes Teil.

Ich meine ich bin normal, habe keine ausgeprägten Problemzonen und von der Größen/Gewichtsverteilung auch ok (~70 kg bei 175 cm Größe). Trotzdem will mir die Modeindustrie weissmachen, dass ich doch gefälligst abnehmen sollte, weil ich in ihren Augen wohl schon zu dick bin.

Dass man seit Jahren kaum normal geschnittene Jeans bekommt sondern nur Hüfthoch geschnittenen Schrott, davon rede ich erst gar nicht

Geändert von Nadel-Automat (18.04.2011 um 08:04 Uhr)
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  #10  
Alt 18.04.2011, 09:08
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AW: Frust mit Konfektionsgrößen

Ich habe mich letztens mit der Inhaberin eines sehr hochpreisigen Ladens unterhalten (Prada, Piazza Sempione, Schumacher, TrixiSchober u.ä.) wer ihr eigentlich die Mode in Gr. 32 bis 36 abkauft.

Antwort: Sie MUSS beim Einkaufen die ganze Grössenbreite nehmen. Und die hochpreisigen Marken machen inzwischen einen guten Teil ihres Umsatzes in China, überhaupt in Asien. Die Sachen werden also nicht nur da produziert, sondern auch verkauft. Und die Asiatinnen haben nun mal einen anderen Körperbau als die Europäerinnen.

Diese Grössenverschiebungen haben also evtl. damit zu tun, wo die Mode weltweit am besten geht.

Von einer Frau, die für andere berufsmässig einkauft, habe ich gehört, dass sie die Kleidung immer ausmißt bevor irgendwas in die Kabine wandert. Sie will ihre Kunden nicht dadurch verärgern, dass unpassende Sachen anprobiert werden müssen. Also ganz ohne Konfektionsgrössen, schlichtes Meterband.

DAS finde ich eine geniale Idee. Ich musste neulich für meinen Sohn eine Jeans nachkaufen, er ist ja derzeit in Lyon und da kommen 36L kaum vor. Da habe ich eine gerade geflickte Jeans daheim ausgemessen und mir im Laden von den Verkäuferinnen die Hosen ausmessen lassen, denn ich traue den Etiketten auch nicht mehr. Das hat denen richtig Spass gemacht und die Hose passt perfekt.

Setzt natürlich voraus, dass man seine Maße kennt. Aber das ist bei HSlerinnen wohl anzunehmen.

Meine Grete ist gerade von der Klassenfahrt in Paris zurück, bei GAP arbeitet noch der gleiche Stylist in den Umkleidekabinen und der hat ihr wieder das gleiche gesagt wie mir vor drei Jahren. Nur, diesmal auf englisch, so gut kann sie nicht französisch.

Ich lasse auch meinen Mann keine Hemdem mehr anprobieren, die nicht in meinem Beisein betreffen die Ärmellänge abgemessen wurden und wenn ich ihm eins mitbringe, dann lasse ich auch den Bauchumfang messen.

Isebill
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