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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Wie war Euer Weg vom Anfänger bis zum guten Hobbyschneider...

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #96  
Alt 07.04.2011, 18:47
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Scherzkeks Scherzkeks ist gerade online
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AW: Wie war Euer Weg vom Anfänger bis zum guten Hobbyschneider...

Ich überlege gerade wie ich angefangen - bzw. warum.
Mein erster Sohn kam damals in den Kindergarten, und er war sehr gross, aber spindeldürr.
Latzhosen waren in der Grösse damals kaum zu kriegen,
und die "guten Marken" passten nicht in unser Studenten-Buget.
Da ich eigentlich ganz gut mit Handarbeiten konnte (also Stricken, Häkeln, Weben u.ä.),
dachte ich mir, müsste auch ne schlichte Rundgummizug-Hose für ein Kind kein Problem sein.
Der erste Versuch alleine war ne komplette Katastrophe - ich weiss bis heute nicht, was ich da gemacht habe
Auf jeden Fall war das der Auslöser mich zu einem Nähkurs anzumelden.
Das erste Jahr habe ich nur Kinder-Hosen genäht - und noch mehr Hosen und Hosen...
das Kind wuchs und wuchs, und war immer zugedreckt bis oben hin - wir hatten viel Bedarf
Irgendwann, mit Hilfe, habe ich mich auch mal an eine Jacke aus einem besonders bunten Stoff gewagt.
Ok, wer mich jetzt nicht kennt: ich laufe eigentlich immer bunt rum - weil ich es farbenfroh mag, auch für mich.
Aber damals habe ich eigentlich nur schwarz getragen, vielleicht mal dunkelblau oder dunkellila - aber bunt?
Ja, und die Jacke ist halt was geworden, und schön fand ich sie obendrein, ganz klasse. Und so bin ich "bunt" geblieben

Also angefangen habe ich eigentlich aus der "Not" herraus,
aber mittlerweile nähe ich, weil ich es farbenfroh mag.
"Perfekt" ist es mit Sicherheit nicht immer, aber das ist mir auch nicht immer wichtig.
Letztens habe ich für meinen Jüngsten (noch dürrer als sein Bruder damals) neue Unterwäsche genäht, damit es mal wieder passt.
Er mag es auch bunt, orange, rot, gelb - und eine Bugs mit Monstern ist auch dabei - das sieht lustig aus und macht auch viel Spass beim Nähen

Die Oma meines Mannes hat mal erzählt, sie musste nähen,
weil es nach dem Krieg einfach nicht viel Nettes zu kaufen gab.
Sie hat es gehasst.
Wahrscheinlich so wie ich bügeln
Trotzdem hat sie es immer gemacht, auch für Ihre Kinder, gehörte halt zum Haushalt dazu.
Das muss heute (bis auf extreme Problemfiguren vielleicht) nicht mehr sein, man hat die Wahl.
Ich sehe das so:
der eine näht gerne, der andere gräbt gerne im Garten rum, der nächste baut Modellboote - ist doch schön, wenn jeder sein Hobby gefunden hat.
Muss es dabei immer "perfekt" sein?
Manchmal reicht es doch einfach, wenn es auch Spass macht

Liebe Grüsse
Silvia
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  #97  
Alt 07.04.2011, 19:14
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AW: Wie war Euer Weg vom Anfänger bis zum guten Hobbyschneider...

Ich geh jetzt mal ganz bewusst einen Schritt von der Diskussion um Perfektion und Zufriedenheit weg (besser geht immer und auch ich lerne bei jedem Teil dazu).

"Gut" bedeutet für mich, dass ich mit meinen selbst genähten Klamotten auf die Straße gehen kann, und niemand guckt komisch (mal abgesehen von den komischen Blicken, die eine dicke Frau eh immer erntet) - und das hab ich (glaub ich) jetzt erreicht.
Ich kann heute in derselben Zeit, die ich zum Einkaufen benötigen würde, eine Hose, ein Oberteil oder eine Jacke nähen die mich nicht in Verlegenheit bringt (und die in den meisten Fällen sogar besser aussieht als das was ich kaufen könnte). Das ist für mich gut (sozusagen Schulnote 2 ).

In meinem persönlichen Umfeld glaube ich auch, dass ich das Feedback ganz gut einschätzen kann. Während in meinem ersten Nähjahr die Kommentare zu meinen stolz präsentierten Erstlingswerken doch recht verhalten waren (da es für meine Figur eh nix zu kaufen gibt, hab ich ziemlich schmerzfrei tatsächlich fast alles angezogen), stelle ich inzwischen tatsächlich eine gewisse Bewunderung fest (früher: "hab ich selbst genäht" - "äh..." (mit verlegenem Rumdrucksen), heute: "bin ich grade noch mit fertig geworden" - "stimmt, du nähst ja selbst" (mit anerkennendem Blick)).
__________________
Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.
Hans-Georg Gadamer
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  #98  
Alt 07.04.2011, 20:13
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AW: Wie war Euer Weg vom Anfänger bis zum guten Hobbyschneider...

Ich nähe grad an einer Bluse und gerade eben hat mich mein ältester gefragt, ob meine Mutter das Teil genäht hätte, es sehe so perfekt aus .... Das Kind kennt diese Diskussion hier nicht und meine Mutter ist gelernte Schneiderin ....

LG

jenny
__________________
Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das was du verstehst!
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  #99  
Alt 07.04.2011, 20:48
Stoffkörbchen Stoffkörbchen ist offline
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AW: Wie war Euer Weg vom Anfänger bis zum guten Hobbyschneider...

ich finde es schön, Benedicta, dass Du von Deinen anfängen erzählst! Ich habe oft den Eindruck als hätten die "alten Hasen" diese Zeiten hier längst vergessen.

Der eine näht weil er aus den unterschiedlichsten Gründen "muß" der andere einfach aus Spaß an der Freud.

Angefangen haben alle einmal, auch der Schneidermeister.
Ich nähe aus reinem Geldmangel Kinderklamotten. Im Ernst. Früher habe ich gepatcht und das ganze Geld dafür ausgegeben was irgendwie übrig war. Dann kam plötzlich doch noch ein Baby. Die kosten irgendwie ganz schön viel und es blieb nur noch recht wenig Geld fürs Hobby übrig. Da bin ich dann umgestiegen... ich kaufe halt wenig Anziehsachen für den kleinen dafür aber wieder Stoffe.

Natürlich sind Patchwork und Kindersachen zwei unterschiedliche Paar Schuhe, aber ich kann nähen ohne das Gefühl zu haben Geld für unwichtiges auszugeben.

Lieber lerne ich nun was neues und kann weiter nähen als ganz auf mein Hobby zu verzichten.

Momentan ist er noch nicht im Kindergarten. Ich habe mir geschworen es bis dahin richtig gut zu können... wenn nicht dann lass ich es.

Ein Meister ist bis heute noch nicht vom Himmel gefallen, ein richtig guter profesionell arbeitender Hobbyschneider aber auch noch nicht.
__________________
Liebe Grüße Stefanie

Schaut doch mal vorbei: Klamotten aber keine neuen Reste! - Hobbyschneiderin 24 - Forum
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  #100  
Alt 07.04.2011, 21:51
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Capricorna Capricorna ist offline
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AW: Wie war Euer Weg vom Anfänger bis zum guten Hobbyschneider...

Zitat:
Zitat von Antje J. Beitrag anzeigen
Ein Punkt der in dieser Diskussion noch nicht aufkam, ist das es weniger und mehr talentierte Näherinnen gibt, wie eben in anderen Bereichen auch.
Ich halte es für durchaus möglich, dass manch eine nach kurzer Zeit (3 Jahre Lehrzeit?) so gut ist und damit in der Lage ist auch zu verkaufen. Aber eben nicht jede.
Stimmt, sehe ich auch so. Das gilt ja für alles; die Fähigkeiten sind nun mal unterschiedlich verteilt.

Aber: Jeder, dessen Talente bestmöglich gefördert werden, kann sich so weit entwickeln, wie es dieser Person eben möglich ist - und eine Verbesserung ist eigentlich immer drin, ganz egal, auf welcher Stufe man sich jetzt befindet.

Zitat:
Zitat von Salzbrezel Beitrag anzeigen
was hat eigentlich ein "guter hobbyschneider" mit perfektionismus zu tun?
Naja, gut heißt doch, dass man etwas richtig macht. Und wenn man alles immer richtig macht, ist man perfekt, oder nicht?

Zitat:
Zitat von Leiser_Traum Beitrag anzeigen
Ich hab jetzt mal eingehender über das Thema nachgedacht. Und ich stelle für mich fest: Ich möchte eigentlich gar nicht perfekt werden. Ich liebe mein Hobby. Es entspannt mich, schenkt mir Freude.
Ich denke verbessern kann man sich immer. Aber es soll mein Hobby bleiben, mir weiter Freude und Spaß bringen.
Ich fänd's total klasse, wenn ich perfekt Nähen könnte! Wie schön wäre das, bei jedem neuen Teil zu wissen, dass es perfekt zu mir, meiner Figur, meinem Kleiderschrank und meinem Stil passen wird - himmlisch!

Aber da ich genau weiß, dass ich das nie erreichen werde - vermutlich niemand auf diesem Planeten... - bemühe ich mich, so gut wie möglich zu werden. Und das hängt eben immer von den eigenen Fähigkeiten und Bemühungen ab, siehe oben.

Ich korrigiere auch nicht jeden Fehler. bzw. manchmal stellt man ja erst im Laufe der Arbeit fest, dass irgendwas nicht so klappt oder an einer vorigen Stelle nicht so geklappt hat, wie es sollte. Mit einigen kann ich dann auch ganz gut leben. Hängt immer davon ab... vom Stoff, von der Zeit, von der Lust, von irgendwas anderem.

Und ich würde mir die ganze Arbeit mit dem Nähen (und neuerdings auch Stricken) nicht machen, wenn ich da nicht irre viel Spaß dran hätte!

Liebe Grüße
Kerstin
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Liebe Grüße,
Kerstin

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