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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


Faustregel Nadelstärke?

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #1  
Alt 08.03.2011, 21:12
Benutzerbild von Mina
Mina Mina ist offline
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Faustregel Nadelstärke?

Hallo!

Ich muss jetzt mal eine total bescheuerte Frage stellen: gibt es eine Faustregel mit der man die Nadelstärke auswählt?

Bescheuert finde ich die Frage, da eigentlich mein Verständnis sagt: je dicker der Stoff, desto stärker die Nadel. Würde ja Sinn machen.

Hintergrund ist folgender:
Ich hab heute eine Geldbörse fertig genäht, gefertigt aus Wachstuch, die Kartenfächer aus mit Einlage verstärktem Satin. Brav mit Teflonfuß genäht, das ging auch bei doppelter bis 4facher Stofflage. Als Nadel hatte ich eine 90er Organ Universal. Probleme hatte ich wie immer mit dem Aufnähen des Hakenbandes beim Klettverschluss, da hab ich immer elendig viele ausgelassene Stiche, aber ansonsten ging's. Als dann die Börse gewendet wurde und einmal aussenrum abgesteppt werden sollte, begann das Elend: Ausgelassene Stiche noch und nöcher.

Ich hab ja schon gelernt, dass sowas nix mit der Fadenspannung zu tun hat, also hab ich die in Frieden gelassen. Der Nähfußdruck war schon ganz oben, Wechsel auf Obertransportfüßchen hätte nichts gebracht, da ich knappkantig absteppen wollte und da der Fuß ja nur die Hälfte greifen würde. Also hab ich es mit einer stärkeren Universalnadel (100er von Schmetz) versucht - nix, genauso viele Aussetzer. Stichlänge verkürzt (ab hier wurden die Maßnahmen langsam verzweifelt und ich langsam aggressiv ), Ledernadel ausprobiert. Natürlich hat das nichts gebracht. Irgendwann hab ich probeweise eine 70er Schmetz Universal eingesetzt und oh Wunder - keine Aussetzer!

Warum funktionierte diese dünnere Nadel besser? Kann mir jemand erklären, was genau bei Fehlstichen passiert im Inneren und was dazu führt, dass bei dickerem Material u. U. eine dünnere Nadel zum gewünschten Ergebnis führt? Gibt es da eine Faustregel, die einem stundenlangen Nadelwechsel erspart?

Die Suche hab ich bemüht, aber so richtig bin ich nicht fündig geworden.
__________________
LG, Marina
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  #2  
Alt 08.03.2011, 22:49
zuckerpuppe zuckerpuppe ist offline
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AW: Faustregel Nadelstärke?

> Warum funktionierte diese dünnere Nadel besser? Kann mir jemand erklären, was genau bei Fehlstichen passiert im Inneren und was dazu führt, dass bei dickerem Material u. U. eine dünnere Nadel zum gewünschten Ergebnis führt?<

Die Faustregel "dickere Nadel, dicker Stoff", dünne Nadel, feiner Stoff" ist als Faustregel durchaus okay. Aber wie üblich: keine Regel ohne Ausnahmen.
Nicht nur die Stoffdicke spielt eine Rolle, auch die Gewebedichte (Microtexnadeln z.B. für Popeline) und/oder die Oberfläche des Materials.
Möglich, daß in Deinem Fall die feinere Nadel mit zwangsläufig feinerer Spitze besser durch Wachstuch und die anderen Schichten stechen konnte. Keine Ahnung. Oder Du hattest die Nadel in's falsche Kästchen sortiert und es war keine Universalnadel. Ich weiß es nicht. Vielleicht hatte die Organ-Nadel eine leicht beschädigte Spitze. Möglich ist vieles. Manchmal muß man ausprobieren, was besser funktioniert. Mir ist aber selbst auch schon untergekommen, daß eine Organ-Nadel nicht so gut nähte wie eine vergleichbare Schmetz. Ich nehme zum nähen lieber Schmetz, zum sticken dagegen lieber Organ. Bei anderen ist das Gegenteil der Fall.
Grüße
Kerstin
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  #3  
Alt 09.03.2011, 00:06
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AW: Faustregel Nadelstärke?

Du hast drei Dinge: Nähgut, Garn und Nadel.
Das Nähgut ist vorgegeben. Nadel und Garn müssen so beschaffen sein, daß das Garn sauber durch die vordere Rile gleiten kann.
Ansonsten richten sich beide natürlich nach dem Nähgut - es macht wenig Sinn mit einem Trum von Nadel ein zartes Stöffchen zu zerstechen.
__________________
grüße
peterle

„Du musst nicht über Meere reisen. Du musst nicht in den Himmel hinaufsteigen. Du musst nicht die Alpen überqueren. Der Weg, der dir gewiesen ist, ist nicht weit:
Du musst Gott nur bis zu dir selbst entgegengehen.“
Bernhard von Clairvaux
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  #4  
Alt 09.03.2011, 07:44
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AW: Faustregel Nadelstärke?

Erstmal danke für eure Antworten

Zitat:
Zitat von zuckerpuppe
Die Faustregel "dickere Nadel, dicker Stoff", dünne Nadel, feiner Stoff" ist als Faustregel durchaus okay. Aber wie üblich: keine Regel ohne Ausnahmen.
Danke, das beruhigt mich schonmal. Irgendwie hab ich gefürchtet, dass ich was grundlegendes misverstanden habe.

Zitat:
Möglich, daß in Deinem Fall die feinere Nadel mit zwangsläufig feinerer Spitze besser durch Wachstuch und die anderen Schichten stechen konnte.
Ja, das scheint plausibel.
Haltet ihr es für möglich, dass eine dickere Nadel(spitze) zu viel Widerstand vom Material erhält, so dass das "Timing" beim Verschlaufen mit dem Unterfaden nicht mehr stimmt?

Zitat:
Mir ist aber selbst auch schon untergekommen, daß eine Organ-Nadel nicht so gut nähte wie eine vergleichbare Schmetz. Ich nehme zum nähen lieber Schmetz, zum sticken dagegen lieber Organ.
Hm - guter Einwand. Von Billigheimer-Nadeln bin ich schon lange kuriert, aber ehrlich gesagt halte ich auch von Organ aus diversen persönlichen Erfahrungen nicht mehr allzuviel, am liebsten nehme ich Schmetz. Dass du beim Sticken mit Organ die besten Erfahrungen gemacht hast, merke ich mir mal. Ich schreibe sowieso gerade eine sehr lange Liste, welche Nadeln ich mir beim nächsten Großeinkauf zulegen möchte - da macht ein Set Organ-Sticknadeln den Braten auch nicht mehr fett

Zitat:
Zitat von peterle
Ansonsten richten sich beide natürlich nach dem Nähgut - es macht wenig Sinn mit einem Trum von Nadel ein zartes Stöffchen zu zerstechen.
Ja, so dachte ich mir das. Nur dass der Umkehrschluss nicht immer gilt hat mich verwundert.

Könnt ihr mir vielleicht auch bei meinem Klettband-Problem helfen? Jedes Mal wenn ich das Hakenband aufnähen will (egal auf welchen Untergrund) bekomme ich Fehlstiche. Sollte ich hier von der 90er Universal mal auf eine andere Nadelart wechseln? Die Maschine klingt beim Nähen von diesem Band schon so, als wenn die Nadel nicht sauber durch käme...?
Eine dünnere Nadel hab ich hier noch nicht versucht, vielleicht komm ich heut Abend zu einer Testreihe.
__________________
LG, Marina
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  #5  
Alt 09.03.2011, 08:06
Calamitylilly Calamitylilly ist offline
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AW: Faustregel Nadelstärke?

Zitat:
Zitat von Mina Beitrag anzeigen
Könnt ihr mir vielleicht auch bei meinem Klettband-Problem helfen? Jedes Mal wenn ich das Hakenband aufnähen will (egal auf welchen Untergrund) bekomme ich Fehlstiche. Sollte ich hier von der 90er Universal mal auf eine andere Nadelart wechseln? Die Maschine klingt beim Nähen von diesem Band schon so, als wenn die Nadel nicht sauber durch käme...?
Eine dünnere Nadel hab ich hier noch nicht versucht, vielleicht komm ich heut Abend zu einer Testreihe.

Hallo Marina,
ich hab sehr feste Stoffe schon öfters erfolgreich mit Jeansnadeln genäht, 90er oder 100er
Vielleicht mag aber auch der Transporter das Hakenband nicht??? weil das ja keine vernünftige Oberfläche hat...? Ich hab die Hakenseite auf den Stoff geklebt und dann die Kante mit dem Reißverschlußfüßchen aufgenäht.

Viele Grüße,
Lilly
__________________
Nicht die prachtvollen Segel sind es, die das Schiff treiben; es ist der unsichtbare Wind.
Dixon, 1866 - 1946
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