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Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen

Was nehme ich wofür? Diskussionen rund um die Auswahl der Materialien haben hier ihren Platz.
Bezugsquellen(suche- oder angabe) gehören hier nicht hin, die kommen in den Markt.


Anzugstoffe

Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen


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  #6  
Alt 12.12.2010, 16:16
Itsab Itsab ist offline
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AW: Anzugstoffe

nöö... 3.000Euro gibt man nicht mal eben so aus. *LOL* aber weißt du, wenn du die 3.000Euro mal auf anderen unnötigen Schnickschnack und Stangenklamotten aufrechnest, bist du da auch schnell dabei. Und es gibt Leute, die kaufen sich eben alle 4 Jahre einen Anzug und nicht eben alle 6 Monate einen von der Stange.

Sorry, aber ich finde Stangenanzüge einfach schrecklich und manchmal sogar ziemlich peinlich... auch der schönste Bossanzug braucht seine dementsprechende Figur und auch diese "hochwertigen" Anzüge sind aus der Industrie Made in China und geklebt! Das ist keine hochwertige Arbeit und ohne hochwertige Arbeit gibts auch kein hochwertiges Produkt. Augenwäscherei ist das.

Aber das muss jeder für sich selbst wissen. In der heutigen Geiz-ist-Geil-Gesellschaft ist Qualität wohl uninteressant geworden.

Und wo ist der unterschied zwischen Vorstandsanzügen und Normalen!?!?!? Dass der vom Vorstand vom Schneider ist? HAHAHAH
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  #7  
Alt 12.12.2010, 16:29
Benutzerbild von Aficionada
Aficionada Aficionada ist offline
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AW: Anzugstoffe

Ich kann nicht aus eigener Erfahrung berichten, weiß aber, dass ein Bekannter sich immer Anzüge in Bangkok schneider ließ. Er nahm die Stoffe allerdings mit. Und wenn ich mich recht erinnere, ließ er nach gut sitzenden Anzügen in seinem Bestand nachschneidern.

Nun ist Bangkok nicht Shanghai. Und du willst dir ja vor Ort einen Maßanzug anfertigen lassen. Und den Stoff wohl nicht mitbringen.

Von daher, möglicherweise geht probieren über studieren? Und was Anzugstoffe anbelangt würde ich auf 100% Schurwolle achten. (Pure New Wool).
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  #8  
Alt 12.12.2010, 19:55
Benutzerbild von campanella
campanella campanella ist offline
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AW: Anzugstoffe

Hallo,

Mein Mann hat sich vor ein paar Jahren für rund € 300,- einen 2-Teiler in Peking schneidern lassen, und ich muß sagen, für das Geld ist der Anzug durchaus gut. Bei ihm wurde zuerstmal Maß genommen, nach ein paar Tagen war der Anzug großteils fertig, er kam nochmal zur Anprobe, kleine Korrekturen wurden noch umgesetzt und der Anzug finalisiert, und nach insgesamt ca. 1 Woche war alles fertig.

Wobei ich aber folgendes dazusagen muß:

1. hab ich einen tollen Mann, der sich genetisch bedingt (Mama = Schneiderin) für Mode, Materialien und Verarbeitung interessiert und auch ein Auge bzw. Gespür dafür hat. Er ist also nicht zum erstbesten Schneider gegangen sondern hat vorher schon sondiert!

2. hat er eine einfache Figur, schlank, ohne irgendwelche Schiefstände o.ä., die aufwendige Änderungen notwendig gemacht hätten.

Bitte nicht falsch verstehen, das soll jetzt kein Plädoyer für Billig-Anzüge aus Fernost sein! Gute Qualität soll ihren guten Preis haben, und wenn ich mir von einem Schneider schon mal einen € 3.000,--Anzug nähen lasse, kostet wahrscheinlich schon mal der Meter Stoff € 200,- und mehr. Aber für diejenigen unter uns, die nicht im Monat € 10.000,- netto verdienen, gibt es auch was zwischen einem Schneider-Anzug und H&M
__________________
LG,
Nora

"Mit einem Bügeleisen und einer guten Schere kann man vieles richten." (SchwieMa, gelernte Schneiderin)
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  #9  
Alt 12.12.2010, 20:06
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AW: Anzugstoffe

Zitat:
Zitat von campanella Beitrag anzeigen
Hallo,

Mein Mann hat sich vor ein paar Jahren für rund € 300,- einen 2-Teiler in Peking schneidern lassen, und ich muß sagen, für das Geld ist der Anzug durchaus gut. Bei ihm wurde zuerstmal Maß genommen, nach ein paar Tagen war der Anzug großteils fertig, er kam nochmal zur Anprobe, kleine Korrekturen wurden noch umgesetzt und der Anzug finalisiert, und nach insgesamt ca. 1 Woche war alles fertig.

Wobei ich aber folgendes dazusagen muß:

1. hab ich einen tollen Mann, der sich genetisch bedingt (Mama = Schneiderin) für Mode, Materialien und Verarbeitung interessiert und auch ein Auge bzw. Gespür dafür hat. Er ist also nicht zum erstbesten Schneider gegangen sondern hat vorher schon sondiert!

2. hat er eine einfache Figur, schlank, ohne irgendwelche Schiefstände o.ä., die aufwendige Änderungen notwendig gemacht hätten.

Bitte nicht falsch verstehen, das soll jetzt kein Plädoyer für Billig-Anzüge aus Fernost sein! Gute Qualität soll ihren guten Preis haben, und wenn ich mir von einem Schneider schon mal einen € 3.000,--Anzug nähen lasse, kostet wahrscheinlich schon mal der Meter Stoff € 200,- und mehr. Aber für diejenigen unter uns, die nicht im Monat € 10.000,- netto verdienen, gibt es auch was zwischen einem Schneider-Anzug und H&M
Ich denke Menschen mit einem Nettoeinkommen von 1.400Euro können sich, guter Umgang mit Geld vorausgesetzt, irgendwann auch so einen Anzug leisten. Kommt eben drauf an ob man das möchte oder nicht. Fährt ja auch fast jeder ein Auto... auch Menschen die keine 10.000Euro nach hause bringen. Und ein Auto kostet in vielen Fällen mehr als ein Anzug.


"für das Geld durchaus gut".... eben...
und nur 1 Woche???.... entweder hatte der keine Kunden oder hat im Hintergrund tausend "billignäher".... und hier zu Lande müssen die Schneider die Türen zumachen...
Ich hasse diesen Billigwahn....
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  #10  
Alt 12.12.2010, 20:49
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nowak nowak ist offline
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AW: Anzugstoffe

Zitat:
Zitat von Itsab Beitrag anzeigen
aber weißt du, wenn du die 3.000Euro mal auf anderen unnötigen Schnickschnack und Stangenklamotten aufrechnest, bist du da auch schnell dabei. Und es gibt Leute, die kaufen sich eben alle 4 Jahre einen Anzug und nicht eben alle 6 Monate einen von der Stange.
Mir ist schon klar, daß Maßarbeit Geld kostet, zumal wenn der Schneider auch davon leben will.

Nur kann man, wenn man beruflich Anzüge braucht und sie täglich trägt, nicht 12 Jahre warten, bis man dann endlich mal 3 im Schrank hat. Und auf einen Schlag 10000 locker machen, nur damit man die Grundausstattung hat (Hemden und Socken braucht es ja auch, von Schuhen ganz zu schweigen) ist schlichtweg unrealistisch.

Von daher ist das mit dem "in Anzug alle vier Jahre" eine nette Idee, für Leute die Anzüge nicht wirklich brauchen.

Da wo der Anzug die tägliche Berufskleidung ist, ist Maßkonfektion tatsächlich ein guter Kompromiss. Da liegt ein Anzug meist im Bereich 300 - 500 EUR und somit da wo man Konfektion auch bekommt. (Und das Jacket meist länger hält als die Hose, kann man auch gleich mit zwei Hosen bestellen.)

Zu Shanghai kann ich auch nichts sagen. Für den Gebrauch in Deutschland sollten die Anzüge jedenfalls aus Wolle sein, nicht aus Seide. Und nicht zu dünn.
Ansonsten ist so was immer auch Vertrauenssache, denn ganz sicher kann man es vom Anfühlen nie sagen, ob ein Stoff nicht vor allem von Appreturen gehalten wird und beim Tragen schnell knittrig wird oder durchscheuert. Auch ob ein Schneider die Form gut hinbekommt und was kann, das sieht man nicht vorher. Deswegen würde ich mir generell, auch bei Maßkonfektion, immer erst EINEN Anzug machen lassen und gucken, wie sich der so trägt.

Beim Kauf auf einem Trip hat man halt immer das Risiko, daß man dann fünf unbrauchbare Anzüge hat. Aber natürlich auch die Chance, daß man spart. Die Risikoabwägung muß dann jeder selber vornehmen.
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Revue de Presse: fait main N° 419 (Décembre 2016)
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Stichworte
anzug , qualität , schneider , stoff

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