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Mode-, Farb- und Stilberatung
Der Forumstitel sagt, um was es hier geht.


Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Mode-, Farb- und Stilberatung


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  #146  
Alt 07.09.2010, 15:28
Isebill Isebill ist offline
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Ich weiss nicht so Recht wie ich diesen Einwand, lieber Michael, verstehen soll. Wir reden doch hier vom gesellschaftlichen Ereignis ? Da will ich mich als Frau amüsieren und ich fühle mich deswegen grad im Gegenteil nicht im geringsten minderwertig. Als heterosexuelle Frau in so einer Situation muss ich mich den Männern nicht anpassen, denn ich grenze mich ja gerade von ihnen ab, weil ich so sein wollen "wie sie" als nicht erstrebenswert empfinde - bin mir als Frau gut genug. Das ist für mich emanzipiert.

Ausserdem ist es an so einem Abend lustiger, wenn man keine Kämpfe ausficht, sondern eine klar definierte Rolle ausfüllt.

Nochmal: Mir gefallen Männer auch ausserhalb der Anzugspflicht !!

Isebill
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  #147  
Alt 07.09.2010, 15:29
Nähna Nähna ist offline
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Zitat:
Zitat von MichaelDUS Beitrag anzeigen
Das hat sich jedoch geändert. Frauen haben sich für ihre Rechte und für Gleichberechtigung eingesetzt. Damit erfolgte auch eine Liberalisierung der weiblichen Bekleidlungsnormen.
In der Freizeit können Männer ja auch anziehen was sie mögen, heutzutage. Und im Berufsleben ist auch eine Frau oft gebunden, das kommt bei beiden auch auf den Beruf an. Ja, die Frau kann sich beweglicher anziehen als ein Mann, sie kann Hosen tragen und es ist gesellschaftlich wenig Thema (kein Thema wäre übertrieben), das ist beim Mann mit rock oder sogar Kleid anders, ansonsten ist es aber bei beiden ziemlich ähnlich insfoern, als sie beruflich und gesellschaftlich schon noch Konventionen unterworfen sind. Die Brüste frei z.B., das kann auch eine Frau heute nicht öffentlich tragen, auch nicht, wenn sie privat unterwegs ist, und das war ja auch mal Mode, heute wäre es vermutlich gar nicht erlaubt außer am Badesee.

Es ging ja aber darum, wer in was mehr oder weniger immer gut aussieht, nicht, was man darf und was nicht.

Zitat:
Ich finde auch, dass ein Anzug an jedem Mann und ein Dirndl an jeder Frau gut aussieht. Das heisst natürlich nicht, dass es nicht Männer und Frauen gibt, die in anderen Dingen genau so gut oder sogar noch besser aussehen. Auf diese Formen darf man Kleidung nicht beschränken - aber sie sind in meinen Augen immer eine sichere Bank. (Ich habe kein Dirndl, nebenbei.)
Genau so meine ich auch. (Und auch ich habe kein Dirndl).
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  #148  
Alt 07.09.2010, 15:47
Kasha Kasha ist offline
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Zitat:
Zitat von MichaelDUS Beitrag anzeigen
Ok, dann formuliere ich mal um und gehe davon aus, dass sich die Frauenmode in den letzten 180 Jahren auch nicht geändert hätte:

Wenn's schick, elegant, offiziell oder sonstwie ästhetisch sein soll, kann ich mir beim besten Willen nix anderes vorstellen als ein bodenlanges Kleid mit geschnürter Taille mit allem, was dazugehört....

Einverstanden?
...ebend.
München (nein, Bayern glaube ich) feiert in diesem Jahr das 200jährige Bestehen des Oktoberfestes und hat dazu ein heiratswilliges Paar (sie aus Sachsen, er aus Bayern) ausgelost. Die Hochzeitskleidung näht hier die Münchner Modeschule. Ist gerade zum Ah und Oh schreien in einem Geschäft ausgestellt.
200 Jahre alt ist das Schnittmuster, die damals etwas bis sehr aufwändige Stickerei, heute weggelassen, dann kommt heraus:
Empirestil, kurze Puffärmelchen, lang, aber schmal mit Schlepp(chen)e.
und wer trägt heute empire und puffärmelkchen? richtig, letzte Saison alle jungen Mädels mit schmalen Oberarmen.
Gut, er hat so etwas wie Uniform an (sah man bis vor kürzerer Zeit goldbestresst bei russischen Schlittschuhläufern oder einfacher ohne Gold bei der Garde des Rheinischen Karnevals), irgendwie dazwischen.
Was hat sich geändert?
N I C H T S
Der Mann ist gedeckter in der Kleidung, er stolziert nicht mehr wie ein bunter Hahn herum. Er soll wohl heute mit seinem "Geist" auffallen, oder seiner gehobenen Position oder sonst was.

Bei der normalen Herrenmode sind die Farben heute etwas weniger leuchtend.
Ausnahme vielleicht Herr Grass im senfgelben Anzug mit Weste.
Er sah gut darin aus

Regeln sind für das menschliche Zusammenleben auf engem Raum sehr wichtig, z.B. man rotzt nicht auf die Strasse, pinkelt nicht an die Bäume und isst so manierlich, dass zufällig Zuschauende nicht das Grausen kriegen und würgen müssen.
Und heute läuft man ausserhalb der Nudistenplätze auch nicht mehr nackig herum.
Alles andere verantwortet jeder selbst. Und ein jeder wird sich so kleiden, dass er sich darin wohlfühlt, automatisch. Sonst tut sich keiner das "am liebsten im Boden verschwinden" freiwillig an.
__________________
Grüsse,
Kasha

let's fetz, heute beginnt der Rest des Lebens
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  #149  
Alt 07.09.2010, 16:21
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Dass (fast) jeder Mann im Anzug gut aussieht hat m.E. andere Gründe:

Durch die Verstärkung im Anzug verändert sich bei den meisten Männern die Körperhaltung. Die Schultern gehen zurück, der Kopf hoch, der Blick gerade aus, Körperspannung wird aufgebaut.
Der Mann vermittelt bereits durch die Körperhaltung Selbstbewußtsein und das wirkt bei allen Geschlechtern positiv.

Psychologisch wird das dann dadurch verstärkt, daß man(n) meist damit sozialisiert wurde, daß Anzug ein Kleidungsstück für besondere Gelegenheiten ist und man sich da entweder zusammenreißt oder denen sogar mit freudiger Erwartung entgegenblickt (was wiederum die Körperhaltung verbessert).

Schön zu sehen ist der Prozeß in der Regel, wenn ein Schlaffi-Student der Naturwissenschaften zum Anzugträger wird. Nach einigen Jahren im Beruf ist die Körperhaltung meist dauerhaft besser. (Den Prozeß konnte ich jetzt schon häufig beobachten.)

Wobei ich bewußt "die meisten" sage, denn es gibt auch Männer, bei denen es nicht funktioniert. Entweder weil sie bewußt oder unbewußt eine Protesthaltung gegenüber dem Anzug haben oder weil die Muskeln schon so abgebaut sind, daß das mit der Körperspannung nicht mehr funktioniert.

Wenn wir das weibliche Äquivalent dafür suchen, dann wäre es eher der Schuh mit Absatz. 3-4 cm genügen dafür, daß der Körper sich aufrichtet und die Haltung selbstbewußter wird. (Und nein, wer weder kaputte Füße/Beine noch eine Gleichgewichtsstörung hat KANN auf 3cm Absatz laufen. Er muß es nicht mögen und kann sich dem verweigern, aber frau kann. Oder kann es schnell lernen. Wie beim Anzug halt auch.)

Daß sich zumindest in Nordeuropa das britische Anzugmodell durchgesetzt hat... hat vermutlich viele Gründe. GB als dominierende Wirtschaftsmacht und deswegen natürlich ein nachzueiferndes Vorbild. Aber sicher auch politisch, ein demokratisches Kleidungsstück für alle statt Prunk für den Adel und Fetzen fürs Volk.
Daß er sich so weitgehend durchgesetzt hat mag allerdings auch was damit zu tun haben, daß viele Männer gar keine Lust haben, über ihre Kleidung nachzudenken und recht froh waren, wenn diese Frage schon gelöst war. (In Italien kann man oft sehen, was man(n) aus einem Anzug rausholen kann, WENN er sich mit seiner Bekleidung befassen will.)

Daß Frauen sich schmücken konnten hatte auch etwas damit zu tun, daß sie in der Tat auf ein Dasein als Aushängeschild der Männer reduziert waren und ihnen sinnvolle Tätigkeit verwehrt war. Da bliebt schon nichts anderes, als sie vier oder fünf Mal am Tag umzuziehen und die Toilette wechseln. (Natürlich nur die wohlhabenden... Der Rest konnte sich mit seinen Frauen nicht schmücken, die mußten arbeiten.)

Der Druck auf Frauen, sich Elemente der Männermode zu kapern mag auch deutlich größer sein als andersherum. Denn es gibt etliche Situationen wo eine Hose und eine Jacke ohne Rüschen, dafür mit Bewegungsfreiheit einfach praktischer sind als ein Rock, aber nur wenige Situationen, wo das anders herum der Fall war.
Auch in Ländern wie Indien haben die Männer die westliche Hose recht bereitwillig adaptiert und die Frauen bevorzugen inzwischen in den Städten Shalwar Kameez Kombinationen (also auch mit Hose) wie sie ursprünglich nur im Norden Indiens verbreitet waren.

Die Hose scheint einfach ein paar Vorzüge zu haben, die der Rock nicht hat.
Und Rüschen und Jabots an den Herrenhemden gab es in den 60ern/70ern durchaus auch mal eine Zeit lang, aber die Herren wollten diese Mode offensichtlich nicht behalten.

(Apropos... die Pariser Stadtverordnung enthält einen Passus nach dem Frauen das Tragen von Hosen in der Öffentlichkeit verboten ist, es sei denn, die gehen einer Tätigkeit nach, wo der Rock eine Gefährdung darstellen würde. Dieser Passus wurde nie abgeschafft. )
__________________
Gruß, marion



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  #150  
Alt 07.09.2010, 16:34
Isebill Isebill ist offline
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Beim Pieseln am Strassenrand ist der weite Rock praktischer. Und am Misthaufen.

Isebill
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