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Mode-, Farb- und Stilberatung
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Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Mode-, Farb- und Stilberatung


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  #136  
Alt 07.09.2010, 15:59
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MichaelDUS MichaelDUS ist offline
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Zitat:
Zitat von Nähna Beitrag anzeigen
Genau diese Mode ist es ja, die ich meine, die allen Frauen steht, weil sie die typisch weiblichen Stellen betont. Der Rock muß zwar nicht gerafft sein, aber die weiblichen Körperformen müssen erkennbar werden (zB.gerade Schnitte ohne Figurform stehen nur wenigen), und das war damals so, wie es bei einem Dirndl auch der Fall ist.
Ja, aber bitte dann in lang bis auf den Boden oder bis zu den Knöcheln! Bein zu zeigen galt als äusserst unschicklich.

Zitat:
Zitat von Nähna Beitrag anzeigen
Bei Männermode gab es andererseits Änderungen, die ich gut finde...
Was hat sich denn da bezüglich des Anzugs geändert? Ein-/Zweireiher, schmales/hohes/breites Revers gab es auch schon damals.


Zitat:
Zitat von Nähna Beitrag anzeigen
...denn meine Augen finden, nur Fußballerwaden sind schön.
Kräftige Männerwaden waren schon häufig ein Schönheitsideal. In der Zeit vor dem Anzug, als die Männer kurze Hosen trugen, gab es auch künstliche Waden, die unter die Strümpfe geschnallt wurden
In der Frauenmode gibt es ja heute auch noch diverse Aufpolsterungshilfen, allerdings wohl weniger an den Waden


Zitat:
Zitat von Nähna Beitrag anzeigen
Warum eigentlichgenau vor 180 Jahren? wurde vor genau 180 Jahren der heutige Herrenanzug in die Modewelt gebracht?)
Mit der Industrialisierung setzte sich der Anzug (vorzugsweise in dunklen Farben) in der Männermode durch. Im Gegensatz zur vorherigen Männerkleidung war dies ein praktischeres Kleidungsstück. Um den eigenen gesellschaftlichen Status nach aussen zu zeigen, war dann allerdings der Anzug nicht mehr geeignet. So gut wie alle Anzug tragenden Männer sahen mehr oder weniger gleich gekleidet aus. Das ist heute aber auch noch so. Der gesellschaftliche Status wurde dann durch die Frau und ihrer zwar teilweise unbequemen aber doch sehr repräsentativen Mode angezeigt. "Schönheit" und ähnliche Tugenden wurden dann rein weiblich, wichtig dabei war nur das Äussere. Wesentlich mehr durfte "Frau" ja auch nicht tun. Sie durfte noch nicht mal wählen, da man ihr entsprechende geistige Leistungen nicht zusprach

Das hat sich jedoch geändert. Frauen haben sich für ihre Rechte und für Gleichberechtigung eingesetzt. Damit erfolgte auch eine Liberalisierung der weiblichen Bekleidlungsnormen.

Nur Männer bleiben brav bei ihrem Einheitsanzug. Wobei es nicht nur die Männer sind, denn auch Frau ist überzeugt, dass ein Anzug an Männe "immer" gut aussieht.

Michael
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  #137  
Alt 07.09.2010, 16:01
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Emaranda Emaranda ist offline
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Zitat:
Wenn ich es mir recht überlege, kann man den Spruch durchaus auf "JEDER sieht im Anzug gut aus" erweitern - ich kenne nämlich auch kaum Frauen, denen ein (entsprechend geschnittener) Anzug gar nicht steht.
Wenn du das Stereotyp also entkräften willst: zeig doch mal ein Gegenbeispiel (also jemand, egal ob Frau oder Mann, dem kein Anzug steht)
Hier...Ich bin so ein Exemplar. Mir stehen Hosenanzüge absolut nicht! Das Gleiche gilt übrigens auch für Kostüme.

Eine Freundin von mir, bekennende Hosenanzugträgerin und ihr stehen sie auch wirklich gut, war auch der Meinung, dass die Teile jedem stehen, bei richtigem Schnitt und Material. Um diesen ewigen Disskussionen endlich ein Ende zu bereiten bin ich bei einem Stadbummel mit ihr in ein Bekleidunsgeschäft der gehobenen Kategorie und habe dort mehrere Anzüge anprobiert. Die waren sehr gut verarbeitet, vernünftige Schnitte und hochwertiges Material. Je mehr Anzüge ich anprobierte, umso mehr entglitten meiner Freundin die Gesichtszüge. Als dann die Verkäuferin, welche am Anfang versicherte, dass wir auf jeden Fall einen Anzug für mich finden würden, zu der Überzeugung kam, dass ich wohl nicht der Typ für Hosenanzüge wäre, gab die Freundin Ruhe!

Der Fairnessheit halber sei erwähnt, dass ich eine Abneigung gegenüber Hosenanzügen habe, was mich aber nicht abhält, sie an anderen Pesonen schön zu finden. Für mich finde ich sie zu maskulin und uniformhaft. Sie können noch so gut geschnitten oder aus tollen Stoffen sein, ich fühle mich darin einfach nicht wohl. Dies wirkt sich dann natürlich auf das Erscheinungsbild aus und hat den selben Effekt, als hätte ich einen alten, kratzigen Kartoffelsack an. Blos nicht bewegen und möglichst so stehen, dass der Sack den Körper nicht berührt. Also alles andere als aufrecht und stolz! Gut, dass ist jetzt ein wenig übertrieben, aber so ungefähr fühle ich mich in einem Hosenanzug. Da kann ich mich noch so zusammenreißen und guten Willen zeigen. Ich bekomme das nicht überspielt.

Steckt man mich hingegen in ein Kleid, am Oberkörper körpernah, mit schönem Ausschnitt und der Rock leicht augestellt, könnte dass meinetwegen auch aus Putzlappen zusammengenäht sein. Darin fühle ich mich eifnach wohl und fülle es in jeder Hinsicht aus.

Ich würde allerdings nie auf die Idee kommen, zu sagen, dass jeder Frau ein Kleid steht, nur weil ich Kleider und Röcke schön finde. Wenn jemand einfach nicht der Typ dafür ist, kann das sehr schnell verkleidet aussehen.

Viele Grüße,

Ulrike
__________________
Ein Großteil der Menschen macht sich darüber Gedanken, ob ein Glas halb leer oder halb voll ist. Ich trinke einfach aus, was drin ist!
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  #138  
Alt 07.09.2010, 16:04
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MichaelDUS MichaelDUS ist offline
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Zitat:
Zitat von Nähna Beitrag anzeigen
... Aus jeder Figur kann man eine einheitliche klare Silhouette und in "Männerfigur", also oben breit, Hüften schmaler, machen. Welches andere Kleidungsstück kann das, für einen Mann?
Dann müsstet du aber auch konsequenterweise fordern, dass es für Frau auch ein Einheitskleidungstück gibt! Denn nicht alles, was Frau heutzutage trägt, würde dann deinem Einheitskleidungsideal entsprechen

Michael
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  #139  
Alt 07.09.2010, 16:10
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Ich finde auch, dass ein Anzug an jedem Mann und ein Dirndl an jeder Frau gut aussieht. Das heisst natürlich nicht, dass es nicht Männer und Frauen gibt, die in anderen Dingen genau so gut oder sogar noch besser aussehen. Auf diese Formen darf man Kleidung nicht beschränken - aber sie sind in meinen Augen immer eine sichere Bank. (Ich habe kein Dirndl, nebenbei.)

Aber es gibt in meinem privaten Umfeld Frauen - Niederbayern - die sehen überhaupt nur im Dirndl gut aus. Gerade die etwas älteren, denen weder der Typ Business noch der Typ Unterschichtleggings mit Shirt noch der Typ Polyesterbluse und Rentnerbeige bekommt. Die wären im Dirndl hübscher.

Und der klassiche Herrenanzug - er ist halt in Mode, seit der Westen die Statuen der griechischen Antike wieder als männliches Schönheitsideal entdeckt hat. Es funktioniert einfach. Und wie Michael sagt, es bringt die Frauen daneben zur Geltung.

Wobei ich mich durchaus über jeden Mann freue, der abweicht - wenn es sein Körper denn hergibt. Aber die optische Krönung ist - jedenfalls für mein höchst individuelles Beuteschema - ein Mann in einem gut sitzenden Anzug. Samt geputzten Schuhen. Ordentlichem Hemd mit langem Arm und passender Krawatte. Da ich in einem Beruf arbeite, wo solche Wesen mir immer wieder begegnen, ist da auch schon mal was fürs Auge dabei. Finden meine Kollegin und ich.

Isebill
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  #140  
Alt 07.09.2010, 16:11
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AW: Idiotische Regeln - sinnvolle Regeln

Zitat:
Zitat von Emaranda Beitrag anzeigen
...Ich würde allerdings nie auf die Idee kommen, zu sagen, dass jeder Frau ein Kleid steht, nur weil ich Kleider und Röcke schön finde. Wenn jemand einfach nicht der Typ dafür ist, kann das sehr schnell verkleidet aussehen...
Und warum lässt sich diese Aussage nicht auf Mann beziehen? Warum würde eine Aussage wie: "Ich würde nie auf die Idee kommen, zu sagen, dass jedem Mann ein Anzug steht, nur weil ich Anzüge gut finde. Wenn jemand einfach nicht der Typ dafür ist, kann das sehr schnell verkleidet aussehen." ausschliesslich negative Zustimmung bekommen?

Michael
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