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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Wie nähen "Mutter mit Tochter" ?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #16  
Alt 19.06.2010, 14:04
Isebill Isebill ist offline
Lebendes Inventar
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AW: Wie nähen "Mutter mit Tochter" ?

Das mit dem "Verbieten" als Methode, etwas attraktiv zu machen, ist gar keine schlechte Idee. Also genähtes nicht anbieten, sondern erbetteln lassen - also irgend ein ganz tolles Teil - Micromini in absurder Farbe, Hippietasche, Hut aus gelbem Bananenstoff - dass die junge Dame unbedingt will als Anfang.

Isebill
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  #17  
Alt 19.06.2010, 15:10
jeanette jeanette ist offline
Stellt eigenen Sessel auf
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AW: Wie nähen "Mutter mit Tochter" ?

Zitat:
Zitat von ViriDesign Beitrag anzeigen
Aber Nanna, hast du nicht den Beitrag von radieschen gelesen? Du musst es VERBIETEN! Erst dann wird es richtig interessant für die Kinder
Stimmt haargenau!

Ich war wohl 4 oder 5 Jahre alt und stand fasziniert vor Omas Tretmaschine, wenn Opa (ja, stimmt ) dran saß. Oma hat mich immer weg gejagt... genau der falsche Weg für mich Sturkopf, dann wollte ich natürlich erst recht. Wenn Opa und ich alleine waren, durfte ich auf Papier Muster nähen, im stehen, sonst wäre ich nicht an die Pedale gekommen.

Ich glaube mit 11-12 Jahren bekam ich zu Weihnachten eine elektrische Nähmaschine geschenkt, ich war so platt vor Überraschung!

Und nun beschenkt mich entweder mein Mann oder ich selbst mit Nähmaschinen, ja, ich bin süchtig .
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  #18  
Alt 19.06.2010, 16:02
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Bloomsbury Bloomsbury ist offline
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AW: Wie nähen "Mutter mit Tochter" ?

Das könnte glatt ein Muttertags-Thread werden . Meine Mutter hat auch immer wieder mal genäht und ihre Maschine habe ich noch. Gelernt habe ich die ersten Nähschritte allerdings von einer Freundin, die damals eine Berufsgrundschuljahr im Schneiderbereich machte.
Meine Tochter näht noch nicht.
__________________
Viele Grüße, Bloomsbury

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  #19  
Alt 19.06.2010, 16:04
ina6019 ina6019 ist offline
Nähschule
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AW: Wie nähen "Mutter mit Tochter" ?

Meine Mama ist gelernte Schneiderin, was ich aber erst richtig erfahren habe, also ich selbst schon erwachsen und längst ausgezogen war. Sie sagte immer "sie hätte bei den (Kloster-)Schwestern genäht". Das war aber eine ordentliche Ausbildung inkl. Schnitte konstruieren mit anerkanntem Abschlussdiplom.

Sie hat immer für uns 5 Kinder genäht und gestrickt. Viel Gekauftes hatte ich nicht als Kind.

Ich war von klein Kind auf an allen Handarbeiten interessiert: stricken, häkeln, sticken hat sie mir alles beigebracht. Handarbeitsunterricht dann in der Schule fand ich immer stinklangweilig, weil ich das alles schon längst prima konnte. Macramé machte ich auch - aus den wenigen Handarbeitsheften, die sie mir kaufte, mir selber beigebracht.
Sie ließ mich auch nähen, wenn ich wollte. Anfangs - so ab 6 Jahren - noch an ihrer Tretmaschine. Später dann auch an ihrer elektrischen Nähmaschine. Obwohl sie mir viel später und auch heute noch sagt, sie habe es nicht gerne, wenn andere an ihrer Maschine nähten, weil die dann immer verstellt sei..

Als Kind nähte ich eher selbständig - sie hatte gar nicht die Zeit sich da um mich zu kümmern, kam immer nur, wenn ich Fadensalat hatte - Puppenkleidung, wie ich mir das halt so vorstellte. ("Entsetzlich", wie ich viel viel später mal sehen konnte.., aber mit viel Spass, Stolz und auch nur Lob ihrerseits. Sie hat nie was verbessert.

Irgendwann - so mit ca. 15 - wollte ich auch gerne mal was für mich selbst nähen. Da hat sie mich dann dahingehend sehr willig unterstützt, dass ich zwar zwei perfekte Teile (weiter Glockenrock mit RV und Bund und Bluse mit Kragen-mit-Steg, Knopfleiste, gedoppelte Schulterpassen - die rückwärtige nach unten hin spitz auslaufend, Puffärmel und Manschetten) hatte, danach aber nicht gewusst hätte, wie das geht... Sie hatte mir sämtliche Nähte vorgesteckt unter die Maschine gelegt: "Jetzt nähst du das." Sie sagte später auch, das sei nichts für sie - Nähkurse machen. Sie könne niemandem was beibringen, mache immer alles selber...
Diese beiden Teile waren die ersten "ordentlichen" Kleidungstücke, die ich mir "selbst" genäht habe.

Dann war lange nichts mehr. Irgendwann zog ich aus, hatte auch gar keine Nähmaschine zur Verfügung.
Dann wohnte ich in einem Mädchenwohnheim, meine französchische Zimmerkollegin zog zurück in die Heimat und wollte ihre alte, ihr schon geschenkte Nähmaschine nicht mitnehmen. Ich hatte daraus auch schon mal nähen dürfen ("selbst entworfene" Simpelst-Faschingsverkleidung"), durfte die Maschine behalten.
Ich fing also an "richtig" Klamotten zu nähen. Kaufte mir Hefte und - möglichst billig, war eine arme Laus - Stoffe. Fing bei dem untersten Schwierigkeitsgrad an, wo's ging wurde noch vereinfacht. Gibt tolle Sachen aus der Zeit. Ein Kleid hatte ich - todschick. Gerades Jerseykleid mit geraden Ärmeln und simpelstem Bootausschnitt, mit Geradstich genäht. Vor jedem Anziehen musste ich zuerst den Stoff wieder richtig über die Nähte schieben.. (Von Fadenspannung hatte ich noch nie was gehört..)

Nach und nach - für meine drei Kinder und für mich - ging's immer besser. Wenn's irgendwo festhing bekam ich Hilfe vom Nachbar-Schneiderehepaar, von einer Schneiderin in meinem Freundeskreis, ode eben per Ferntelefonat von meiner Mama.
Und weil ich immer noch glaubte, meine Mutter hätte sich das alles selbst beigebracht, ging ich immer davon aus: wenn meine Mama das kann, dann kann ich das auch! (Z.B. Möbel beziehen - was sie allerdings natürlich tatsächlich nicht in ihrer Ausbildung gelernt hat..)

Meine Kinder sind alle "an und mit der Nähmaschine" groß geworden. Meine Tochter bekam am meisten gezeigt und hatte auch immer großes Interesse. Auch meine Jungs konnten irgendwann mal sticken, stricken.

Irgendwann fing ich meine Nähschule an, und irgendwann machte meine Tochter da auch im Kurs ein bisschen mit. Alles dauerte aber immer ewig, weil sie einfach tausend andere Interessen hatte. Sie nähte sich aber für ihr FOS-Abschlussball selbst einen Tellerrock. Das Corsagentop dazu nähte ich. Später nähte sie noch einen anspruchsvolleren Rock und noch ein paar einfache Teilchen. Mittelalter interessierte sie auch. Leider maß sie sich immer an mich, was sie leider ausbremste..

Heute ist sie gelernte Maßschneiderin, momentan nach Kolumbien ausgewandert, der Liebe nach. Dort will sie mit ihrem Schneiderhandwerk Fuß fassen. Ein Gemeinschaftsprojekt: Möbel und Mode - mit eigener, kleinen Kollektion.

Und mein jüngster Sohn hatte sich höchstselbst Klamotten geflickt an meiner Nähmaschine, als ich mal in Urlaub war.. Hätte gar nicht geglaubt, dass er die Maschine überhaupt in Gang kriegt...

Mich freut das total, dass wir also jetzt schon in dritter Generation soviel und gerne nähen.

LG - Ina

(Und bei mir im Schrank steht noch die alte Handsinger, die ich von meiner Oma mütterlicherseits geerbt habe. Die allerdings nur geflickt hat damit, soviel ich weiß.)
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  #20  
Alt 19.06.2010, 16:16
Benutzerbild von corvuscorax
corvuscorax corvuscorax ist offline
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AW: Wie nähen "Mutter mit Tochter" ?

Meine Oma gehörte noch zu der Generation, die nähte, weil das billiger war als kaufen. Ich sehe sie noch an ihrer Tretmaschine rödeln. Die Maschine steht jetzt bei mir und eigent sich bestens, um dicke Plüschteddys zu nähen. Meine Mutter hat nur manchmal genäht und mir ein paar Grundlagen beigebracht, allerdings rein nach Schnitte, ohne Anpassung an figürliche Besonderheiten, mal abgesehen von verlängerten Ärmeln. Zuerst habe ich nur Gardinen und so Zeug und Faschingskostüme für die Jungs genäht, bis mich ein Nähvirus nach der Geburt der Kleinen infiziert hat.
Seit die Jungs (damals ca. 9 Jahre) mich dann oft an der Maschine sitzen sahen, wollten sie das auch probieren. Zwei (die Eineiigen - soviel zu unserer privaten Zwillingsstudie) nähen sich jetzt öfter mal Kissen in allen möglichen Formen und Größen, zuweilen auch einfache Hosen. es wird wohl kein Selbstversorger-Hobby daraus werden, aber sie haben Spaß daran und genügend Geduld und freuen sich, wenn sie was Passables zustande bringen.
Wenn ich ihnen Klamotten nähe, ziehen sie sie aber gerne an und äußern auch genaue Wünsche, was sie wie haben wollen.
Anna ist mit drei Jahren noch etwas zu klein zum Selbernähen, aber sie beobachtet schon sehr genau und fragt dann oft, ob das für sie ist. Ich schätze so in ein bis zwei Jahren fängt sie dann auch an.

Schönes WE
Andrea
__________________
Gruß cc
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