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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Mittelaltergewandung in Rubensgröße

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #31  
Alt 11.06.2010, 10:55
anonymus
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AW: Mittelaltergewandung in Rubensgröße - Interesse?

@Caitlyn: *lach* Das Problem mit den Schuhen hab ich nicht... ich hab mehr als 3 Paar supidupitollhandgenähteoriginaaal Mittelalterschuhe. Und Natürlich kommt zu dem Ensemble noch ein Gürtel und ein Kopftuch. (siehe Anhang)... aber dieses Röcke raffen finde ich auch sehr toll. Meistens hab ich sogar eine lustige Pseudo-Unterwäsche drunter. So überknielange plusterhose mit Spitze dran. Wenn dann jemand im Scherz fragt, was man im MA so drunter trug, zeig ich die Liebestöter her.
Den Ärmel des Obergewands werde ich nicht mit ner richtigen Kugel machen, nur anschrägen, denn der Ärmel wird ja nur an einer Stelle festgesteckt - oben auf der Schulter. Die Achsel bleibt quasi frei, da sehe ich keinen Grund, eine aufwändige Form zu basteln. Aber das wird für mich auch der erste Versuch, also probier ich erst mal aus.

@Kaffeefee: Gern geschehn. Vielleicht wird der Ansatzpunkt noch klarer, wenn dann die Bilder von der tatsächlichen Kleiderproduktion kommen. Das mit dem Schnittteile auf den stoff zeichnen ergibt sich fast von selber, wenn man als damals noch arme Studentin zu nähen anfängt und bei einem Stück Stoff die großtmögliche Schnittteilausbeute planen muss.

Das geht mit ganz normalem Karopapier übrigens ziemlich gut. 2 Kästchen = 10cm, dann kann man selbst große Schnitte auf einer Din A4-Seite super vorzeichnen und kann dann sogar ausmessen, wie viel Stoff noch übrig bleibt oder wie viel man eben brauch. Ist vor allem sehr sehr praktisch, wenn man zum Beispiel mit Seide arbeitet, die es nur in 90cm Breite gibt. Da ist gute Planung gefragt sonst wirds teuer.

@Rumpelstilz: Meine Rede! Ich gehöre auch zu denen, die nervös zucken, wenn Leute anfangen, irgendwelche Burda-Sommerkleidschnitte in MA-Kleider umzubauen.. Und danke für das Lob.
Angehängte Grafiken
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  #32  
Alt 11.06.2010, 11:09
anonymus
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AW: Mittelaltergewandung in Rubensgröße - Interesse?

@BengelchenK: Sehr gerne. Ich denke auch das ist das Hauptproblem für die Meisten: Das sich Trauen. Die meisten Hobbyschneider sind es natürlich gewohnt, einen schönen Schnitt zu kaufen, den gegebenenfalls anzupassen und dann zu nähen. Die Feinheiten des Schnitts und wie was wieso geformt ist versucht man gar nicht erst zu verstehen - weil man es ja gar nicht muss. Den Schnitt hat schließlich jemand konstruiert, der das kann und man hat für dafür schließlich bezahlt.
Das Mittelalter, vor allem in den ersten Jahrhunderten, ist aber eine Zeit in der es das Schneiderhandwerk als Beruf eigentlich gar nicht gab. Die benötigte Kleidung wurde von der Frau des Hauses hergestellt und die hat auch nicht Schnittkonstruktion studiert - sondern einfach das Schema von ihrer Mutter gelernt und dann, soweit möglich, an die aktuelle Mode angepasst oder durch Selbstversuche weiter entwickelt - Sewing by Doing.
Das können wir heute auch und das Ergebnis ist mit Sicherheit authentischer als jeder noch so historische Fertigschnitt, auch und gerade WEIL man individuell anpassen und ausprobieren kann.

Mein persönliches Credo ist: Prinzessnähte, Brustabnäher und Co sind "Pfui" bei Mittelalterkleidung. Wenn es sich ein bisschen bauscht, dann bauscht es eben, das gehört zum "Look". Taillierungen und Anpassungen an die Figur sind natürlich ok, aber dann nur an sowieso vorhandenen Nähten, also Seitennähte oder vordere/hintere Mitte.
Aber das ist natürlich nur mein persönlicher Geschmack. Der ist zwar einigermaßen fundiert, aber ich schreibe hier niemandem was vor. Ist nur ne Empfehlung.

Geändert von Schnittlos-glücklich (11.06.2010 um 11:13 Uhr)
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  #33  
Alt 11.06.2010, 11:38
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Marada Marada ist offline
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AW: Mittelaltergewandung in Rubensgröße - Interesse?

Ich hab ne Frage zur Breite von Vorder- und Hinterteil: Die hast Du gleich breit gemacht, Hälfte Oberweite plus Zugabe.
Aber Du hast doch den Busen nur vorne? Also von Seitennaht zu Seitennaht gemessen ist "vorne rum" länger als "hinten rum"? Müsste dann das Vorderkleid nicht besser etwas breiter sein als das Hinterkleid?
Ich könnte mir vorstellen, dass das auch für "um den Bauch rum" gilt - ich z. B. bin nur vorne dick ...
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  #34  
Alt 11.06.2010, 11:49
anonymus
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AW: Mittelaltergewandung in Rubensgröße - Interesse?

@Marada: Naja... ich gebe zu, meine Figur ist irgendwie tonnenförmig. Wenn man eine ganz besonders ausladendere Oberweite hat ist es sicher sinnvoll, da vorne noch etwas Breite zuzugeben. Bei mir gleicht es sich aber dadurch problemlos aus, dass ich ein recht breites Kreuz habe. Und ich habe ja auch den kleinen Puffer der Beweglichkeitszugabe, sodass die Weite automatisch da hinrutscht, wo sie gebraucht wird. Bisher habe ich mit vorne und hinten wirklich nie Probleme gehabt - auch nicht bei schlankeren Schnitten oder größeren Busen. Man muss eben bedenken, dass diese Kleider nicht wirklich körpernah sitzen. Wenn vorne etwas mehr Weite gebraucht wird als hinten heißt das ja nur, dass man hinten noch mehr Beweglichkeitszugabe übrig hat als vorne.
Es spricht natürlich auch nichts dagegen, an den Seitennähten noch ein bisschen Material wegzunehmen, indem man es am Körper absteckt - wenn man das möchte. Dann folgt man automatisch der Körperform.

Aber mich würde mal interessieren, wie du es schaffst " nur vorne " dick zu sein. *lach* Ich bn überall dick, rundrum.
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  #35  
Alt 11.06.2010, 11:59
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AW: Mittelaltergewandung in Rubensgröße - Interesse?

Ein Hosenhändler hat mir mal gesagt, ich hätte eine "Herrenfigur" - ich bin überall eigentlich Größe 42, und dann ist vorne noch ein Bauch drangepappt, dadurch brauch ich 44/46 ... In Zahlen: Halbe Taille (na ja, ich meine damit die Stelle, wo andere Leute ne Taille haben ...) hintenrum 46, vornerum 60.
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