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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


Anzug selbst schneidern

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #31  
Alt 28.04.2010, 13:32
Benutzerbild von radieschen
radieschen radieschen ist offline
Schneiderin
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AW: Anzug selbst schneidern

Zitat:
Zitat von banni Beitrag anzeigen
wow - Ihr seid alle ziemlich optimistisch!
Ich hätte sofort und spontan abgeraten ............

Ansonsten finde ich das Projekt einen gut sitzenden Maßanzug nähen zu wollen, für einen Nähanfänger echt ein paar Nummern zu groß.
Nur meine Meinung mal so am Rande.
Mir fällt da auch nicht ganz viel zu ein, ausser das ich deiner Meinung bin.
Ich habe Damenschneiderin gelernt in einem Betrieb wo auch Herrenschneider ausgebildet wurden. Wenn bei uns Leerlauf war mussten wir auch immer mal mit einspringen (Kragen und Vorderteile pikieren, Augenknopflöcher stechen usw). Also sind mir diese Arbeiten nicht ganz fremd. Trotzdem würde ich mich nicht trauen einen "gut sitzenden Maßanzug" für meinen Mann zu nähen. Legere Kleidung (Hemd, Hose, Jacke) ist kein Thema, aber manche Sachen sollte man einfach Leute machen lassen die es können. Das man dafür auch mal in die Tasche greifen muss ist klar, erspart einem aber oft viel Frust und Ärger.

Falls sich der Threadsteller nicht von seinem Vorhaben abbringen lässt wünsche ich viel Glück, Geduld und Ausdauer.

Lg
Radieschen
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  #32  
Alt 28.04.2010, 14:03
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liselotte1 liselotte1 ist offline
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AW: Anzug selbst schneidern

Mal abwarten, wenn er sich wieder meldet. Im Prinzip find ich's gut, an eine Sache mit so viel Optimismus ranzugehen - merken tut man das dann ja doch selber ...
Tut mir leid, bei der Materialschätzung hatte ich die guten Knöpfe vergessen (und das sind ja einige, auch die 2x4-5 am Ärmel) und natürlich die Rosshaareinlage ... brauchen wir bei Damen eigentlich nicht so... Beim Stoffpreis hatte ich mich schnell im Internet schlau gemacht (deutsche Firmen, nicht italienische, in Italien ist guter Stoff SEHR teuer geworden, find ich), war durchaus 1A Stoff für 25.-/m, natürlich Schurwolle ohne Seide oder Kashmir oder so.

An meinen 1. Damenblazer hatte ich mich auch so nach 2-3 Jahren Hobby-Nähpraxis gewagt. So richtig mit Futter handstaffieren, Pattentaschen, etc. Ist in meinen Augen auch gut geworden (schwarzes Leinen - leider passt er nicht mehr). Ein paar Monate später stand ich mit einer Bekannten (Schneiderin) in der Schlange, sagt sie zu mir "hast Du selbst genäht?" Ich (stolz natürlich!) JA! Sie: "seh ich, das nächste Mal dran denken: beim Zweinahtärmel trifft die Ärmelteilungsnaht nicht auf die Seitennaht... " Ähm, na ja danke...
Und solche Sachen können da wohl zu hauf passieren - aber niemals zweimal......
__________________
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  #33  
Alt 30.04.2010, 12:25
Chris1981 Chris1981 ist offline
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AW: Anzug selbst schneidern

Hallo zusammen,

schön, dass ich die Diskussion hier so stark anregen konnte.

banni und alle anderen könnten (und werden womöglich auch) wahrscheinlich recht haben mit ihren Einschätzungen.

"Das man dafür auch mal in die Tasche greifen muss ist klar, erspart einem aber oft viel Frust und Ärger." schrieb radieschen. Das Problem ist eher, dass ich mir Frust und Ärger ersparen möchte. Der letzte Schneider bei dem ich war, war ein Maßkonfektionär in Dortmund, der auch in vielen anderen Städten in Deutschland vertreten ist. Die Qualität des Stoffes war blendet, der Preis mit knapp 600 Euro eher günstig. Frust und Ärger hatte ich deshalb, weil ich bestimmt viermal dort hinfahren musste und die Änderungen selten meinen Vorstellungen entsprochen haben. Da der Anzug passte, habe ich ihn dann beim letzten Besuch mitgenommen. Das eher, weil ich mir weitere Anproben sowie Frust und Ärger ersparen wollte als wegen der einwandfreien Arbeit.
Einen Schneider in meiner Nähe werde ich als nächstes testen, um mir weitere Fahrten zu ersparen, wenn mal wieder unzählige Anproben nötig werden.

Meine Idee vom Selbstschneidern war die, dass auch so etwas komplexes, wie einen Anzug zu schneidern in mehrere Einzelschritte zerlegt werden kann. Diese lassen sich doch sicherlich üben, so dass man sie mit jedem Mal besser beherrscht.
Wo sind für Euch genau die kniffligen Stellen?

Den Unterschied von einem Maßanzug (von Vorlage) zu einem Anzug nach Schnittmuster sehe ich noch nicht ganz ein. Warum könnte das mit vorhandener Vorlage so viel schwieriger werden? Das erstellen eines Schnittmusters mit einem auseinandergenommenen Anzug stelle ich mir als Laie nicht so schwierig vor. Mühselig und evtl. zeitaufwendig sehe ich evtl. ein. Oder bin ich damit schon wieder im Märchenwunderland?

Viele Grüße
Chris
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  #34  
Alt 30.04.2010, 12:52
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: Anzug selbst schneidern

Was beim Abnehmen des Schnittes von einem fertigen Kleidungsstück das Problem ist, ist sozusagen der Übergang von 2D auf 3D.

Das Schnittmuster und der zuzuschneidende Stoff sind beide flach, der fertige Anzug ist das nicht mehr.

Jetzt kann man den Anzug natürlich sorgfältig auftrennen und daraus Schnittmuster machen. (Man muß sich aber bewußt sein, daß man ihn dann nicht mehr zusammennähen kann, bei komplex verarbeiteten Kleidungsstücken ist der Schritt nicht reversibel.) Dennoch benötigt man auch dafür ein paar "anatomische Grundkenntnisse", man muß den Schnitt verstehen, man muß erkennen, welches die funktionalen Nähte sind und was Ziersteppungen etc. (Und nur vorbeugend für den zu erwartenden Einwand von irgendeinem Leser hier bezüglich "Ich habe als Anfänger auch einen Schnitt von einer Kinderhose/Sweatshirt/ Schlafanzug abgenommen und es hat funktioniert." wir reden von einem Anzug, der exakt sitzen soll. Nicht von einfachen und wenig paßformsensiblen Teilen. ).

Ist der Anzug schon alt und getragen funktioniert das nicht mehr exakt, denn er wird sich an der einen oder anderen Stelle schon etwas gedehnt haben etc. Das liegt in der Natur der Dinge.

Doch selbst wenn er nagelneu ist, ist es nicht unwahrscheinlich, daß das eine oder andere Stoffteil beim Herstellungsprozess dressiert (= mit Dampf und Hitze in Form gebracht) wurde. Es wird also gar nicht mehr flach hinzulegen sein.

Wer viel Erfahrung hat wird ungefähr abschätzen können, wie das Teil mal aussah (ein Probemodell wird dennoch fürs Finetuning nötig sein). Wer keine Erfahrung hat kann nur raten. Und die Anzahl der Freiheitsgrade geht hier gegen undendlich.

Dann muß man genügend Grundkenntnisse haben um sich für die eine oder andere Verarbeitungstechnik zu entscheiden, ggf. Nahtzugaben passend anschneiden etc. Manchmal beeinflußt die Verarbeitungstechnik bereits, wie ein Teil zuzuschneiden ist. Mit Fachkenntnis kein Problem. Ohne... schwierig.

Und nicht zuletzt: Jeder Stoff verhält sich etwas anders. Ist er dicker oder dünner muß das an manchen Teilen auf alle Fälle beim Zuschnitt bzw. der Schnitterstellung berücksichtigt werden. Aber auch Webartund Materialzusammensetzung, Fall des Stoffes... können einen Einfluss haben. Kann man berücksichtigen, muß man aber wissen.

In letzter Konsequenz kann das bedeuten, daß, selbst wenn du z.B.den Schnitt der passenden Anzughose exakt abnimmst, die Hose aus einem anderen Stoff eben nicht so genau paßt sondern noch mal etwas angepaßt werden muß.

Also kannst du dir den mühsamen und mit vielen Fehlerquellen behafteten Schritt der Schnittabnahme auch sparen und gleich einen Fertigschnitt nehmen und anpassen lassen.
Oder einen Maßschnitt bei einem Schneider für dich erstellen lassen.

Was die Verarbeitung betrifft kann man natürlich im Prinzip einfach genau die Schritte üben, die man für einen Anzug braucht. Also mal einen Meter Wollstoff und Einlage kaufen und 30 oder 40 Paspeltaschen nähen, 40 Augenknopflöcher von Hand stechen etc. (So ähnlich machen das Schneider in der Ausbildung wohl auch.) Das ist dann einfach eine Frage, wie dringend man mit dem Kopf durch die Wand will. Da ist dann Durchhaltevermögen gefragt.
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Badestoff für blass und blond...
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  #35  
Alt 30.04.2010, 13:08
lea lea ist offline
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AW: Anzug selbst schneidern

Zitat:
Zitat von Chris1981 Beitrag anzeigen
Meine Idee vom Selbstschneidern war die, dass auch so etwas komplexes, wie einen Anzug zu schneidern in mehrere Einzelschritte zerlegt werden kann. Diese lassen sich doch sicherlich üben, so dass man sie mit jedem Mal besser beherrscht.
Wo sind für Euch genau die kniffligen Stellen?
Im Prinzip schon, für das Üben aller dieser Einzelschritte ist ein Massanzug aber nicht das geeignete Objekt. Ich weiss nicht, wieviele Du da nähen müsstest, bis ein halbwegs tragbarer dabei herauskommt.

Dein Problem ist, dass Du von den vielen Einzelschritten bis jetzt keinen einzigen beherrschst - ja, sie nicht einmal kennst.

Wie wäre es denn, wenn Du jetzt mal mit einem Hemd oder einer Freizeithose anfängst - oder noch besser, mit einem Handy-Etui, einer Laptoptasche o.ä.

Grüsse, Lea
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