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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Mode ans Mittelalter angelehnt

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #26  
Alt 18.12.2009, 11:14
Benutzerbild von corvuscorax
corvuscorax corvuscorax ist gerade online
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AW: Mode ans Mittelalter angelehnt

@ Michael: Nein, Männerbeine sind nicht grundsätzlich häßlich, es gibt, wie auch bei Frauen, sone und solche. Im Geschäftsleben allerdings finde ich kurze Hosen grundsätzlich unangemessen. Bei meinem Mann (und der hat keine Figur zum herzeigen, dafür andere Qualitäten ) und bei Bänkern und anderen auch. Also bei den Berufen, bei denen es nicht zuletzt auf ein seriöses Erscheinungbild ankommt. Lehrer gehören auch dazu.
Was die Wahlmöglichkeit betrifft: Mode repräsentiert doch immer nur einen kleinen Ausschnitt. Männer bekommen keine Röcke. Wenn mir die Mode à la "Titanic" gefällt dann habe ich genauso schlechte Karten, von anderen Epochen nicht zu reden. Ich kann das Argument nicht ganz nachvollziehen, daß Männer früher auch Röcke getragen hätten. Das mag aus heutiger Sicht so aussehen, aber es gab zu allen Zeiten einen recht deutlichen Unterschied zwischen Männer- und Frauenkleidung. Die Tunica, die bei den Römern wie ein Röckchen wirkte, war ein Gewand, das so nur von Männern getragen wurde und sie galt als Männergewand. Hosen trugen die Barbaren, Kleider die Frauen.
Da der Rock in seiner heutigen Form also durchaus ein weibliches Kleidungsstück ist, ist es nicht verwunderlich, daß rocktragende Männer pauschal als schwul angesehen werden.
Daß Frauen die Männerrolle übernehmen, aber umgekehrt nicht die Männer die Frauenrolle ist eine logische Folge der Emanzipation: Die Frauen haben die Rolle abgelegt, weil sie als miderwertig galt, wieso sollten die Männer die jetzt übernehmen?
Aber wenn ihr Röcke tragt: Was zeiht ihr darunter über die Füße? Socken, so daß man ggf. behaarte Beine sieht? Strumpfhosen (das nächste Problem, auch die gibt es kaum für Männer)? Kniestrümpfe? Ich meine die Frage ernst.

Grüße
Andrea
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Gruß cc
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  #27  
Alt 18.12.2009, 11:41
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AW: Mode ans Mittelalter angelehnt

Zitat:
Zitat von MichaelDUS Beitrag anzeigen
Es gibt auch überall Frauen-Beauftragte.
Jawoll, auch an einer Grundschule in Niedersachsen, an der nur Frauen unterrichten und nur stundenweise ein befreundeter (männlicher) Pfarrer (den ich eher in die Kategorie "Frauenversteher einordnen würde)

Mein Mann trägt zwar keine Röcke, aber immerhin Hemden in knalligen Farben, nachdem er bei einer Farbberatung (noch vor meiner Zeit) sein persönliches Aha-Erlebnis hatte.
Und seitdem trägt er gerne rosa, pink, leuchtend blau etc. Bei Oberhemden, T-Shirts und Polohemden. Und er sieht überhaupt nicht weiblich darin aus, sondern ausgesprochen attraktiv
Weil die Farben ihm eben gut stehen.

Wenn es im Sommer so richtig heiß ist, tun mir auch alle Männer leid, weil sie normalerweise keine luftigen Kleider anziehen können (gerne knöchellang, schützt sowieso besser vor der Sonne)

P.S.: Frauen im Anzug gefallen mir nicht besonders, ich kann mir auch keine Männer im Minirock vorstellen. Aber "normale" Hosen für Frauen und lange Röcke für Männer, das find ich ok.

Geändert von Computer-Fee (18.12.2009 um 11:44 Uhr)
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  #28  
Alt 18.12.2009, 11:46
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AW: Mode ans Mittelalter angelehnt

Habe mal auf der Männerröckeseite geblättert. Mein Eindruck ist gleich wie der von Doro: etliche beurteile ich als schlecht angezogen, nicht vom Rock an sich her, sondern vom Modell/Stoff/Farbe her, wie das auch bei einem Gruppenfoto von Frauen passieren könnte (Geschmack ist halt Geschmack.... und hängt sicher nicht vom Geschlecht ab). Einige finde ich gut. Es ist halt irgendwie sehr ungewohnt, man ist schon sehr (über)gefordert, ein vorurteilloses Urteil abzugeben. Im übrigen finde ich das Problem Schuhe und Beinkleid dazu nicht optimal gelöst, meist sieht es zusammengeschustert aus (fragt mich aber jetzt nicht, was ich meinem Mann raten würde ).

Es hat auch was von Randgruppe: so wie bei uns die Leute, die nackt wandern, oder so... natürlich nicht so krass, aber immerhin anders als gewohnt.
LiLo
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  #29  
Alt 18.12.2009, 12:04
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AW: Mode ans Mittelalter angelehnt

Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
...Im Geschäftsleben allerdings finde ich kurze Hosen grundsätzlich unangemessen. Bei meinem Mann (und der hat keine Figur zum herzeigen, dafür andere Qualitäten ) und bei Bänkern und anderen auch. Also bei den Berufen, bei denen es nicht zuletzt auf ein seriöses Erscheinungbild ankommt. Lehrer gehören auch dazu.
Das entspricht den heutigen Seh-Gewohnheiten. Nur warum ist es ein Unterschied in der Wahrnehmung als "seriös" wenn eine Bänkerin Bein zeigen kann und ein Banker nicht? Wenn Bein-Zeigen nicht "seriös" ist, dann müssten ja Bänkerinnen grundsätzliche lange Röcke oder Hosen tragen. Und es ist auch gerade mal knapp 100 Jahre her, da mussten sich Frauen so kleiden, dass die Beine komplett bedeckt waren. Da war das Bein-Zeigen von Frauen ziemlich "unseriös". Das hat sich aber erfreulicherweise ja verändert

Nur bei den Männern nicht, da ist Bein-Zeigen, wie du es ja auch empfindest, nicht "seriös".

Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
...Was die Wahlmöglichkeit betrifft: Mode repräsentiert doch immer nur einen kleinen Ausschnitt. Männer bekommen keine Röcke.
Und umgekehrt wird ein Schuh draus! Vor ca 100 Jahren würde deine Aussage in Bezug auf Frauen so lauten: Was die Wahlmöglichkeit betrifft: Mode repräsentiert die Gesellschaftsordnung. Frauen bekommen keine Hosen.



Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
...Wenn mir die Mode à la "Titanic" gefällt dann habe ich genauso schlechte Karten, von anderen Epochen nicht zu reden. Ich kann das Argument nicht ganz nachvollziehen, daß Männer früher auch Röcke getragen hätten.
Es geht nicht darum, was die Menschen früher getragen haben oder nicht, sondern es geht darum, was die Menschen heute tragen. Ob nun Männer früher Röcke getragen haben oder nicht, ist völlig unerheblich.
Frauen haben früher auch keine Hosen getragen und sie können es heute aber doch.
Wenn ich deine Argumentation auf Frauen übertrage, würde es ja heissen, da Frauen früher keine Hosen getragen haben, dann sollten sie heute auch keine tragen....

Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
...aber es gab zu allen Zeiten einen recht deutlichen Unterschied zwischen Männer- und Frauenkleidung.
Und weil etwas zu allen Zeiten so war, muss das heute auch noch so sein?
Dann dürftest du auch keine Hosen, keine Jeans, keine T-Shirts usw. tragen

Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
...Da der Rock in seiner heutigen Form also durchaus ein weibliches Kleidungsstück ist, ist es nicht verwunderlich, daß rocktragende Männer pauschal als schwul angesehen werden.
Gehen wir mal ca 100 Jahre zurück und beziehen das auf Frauen: Da die Hose in ihrer heutigen Form also durchaus ein männliches Kleidungsstück ist, ist es nicht verwunderlich, das hosentragende Frauen pauschal als "unanständig" gelten und sie in der Öffentlichkeit auch nicht tragen dürfen.
Wobei man da eigentlich keine 100 Jahre zurückgehen muss.
Erst ab Ende der 1960er Jahre wurden Hosen bei Frauen in der westlichen Welt gesellschaftlich akzeptiert. Obwohl es da immer noch passieren konnte, dass Frauen in Hosen keine Zutritt in Hotels o.äh. erhielten.
Dieses Jahr im Juli wurde eine Frau im Libanon von der Religionspolizei festgenommen, da sie in einem Restaurant Hosen anhatte.


Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
...Daß Frauen die Männerrolle übernehmen, aber umgekehrt nicht die Männer die Frauenrolle ist eine logische Folge der Emanzipation: Die Frauen haben die Rolle abgelegt, weil sie als miderwertig galt, wieso sollten die Männer die jetzt übernehmen?
Es gab mit Sicherheit einige Emanzipationstheoretikerinnen, die die Emanzipation der Frau mit der Übernahme der Männerrolle sahen. Aber ich denke mal, dass sich die Emanzipation etwas anders realisiert hat. Ausserdem geht es auch nicht darum, dass Männer eine Frauenrolle übernehmen. Nur weil ein Mann einen Rock trägt, ist er doch nach wie vor ein Mann. Schliesslich ist eine Frau, die Hosen trägt, ja auch nach wie vor eine Frau und kein Mannweib

Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
...Aber wenn ihr Röcke tragt: Was zeiht ihr darunter über die Füße? Socken, so daß man ggf. behaarte Beine sieht? Strumpfhosen (das nächste Problem, auch die gibt es kaum für Männer)? Kniestrümpfe? Ich meine die Frage ernst.
Na, und was ziehst du denn unterm Rock an? Ich denke, du kannst dir dann die Frage auch selbst beantworten *g*
Ausserdem gibt es sehr wohl Strumpfhosen für Männer

Michael
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  #30  
Alt 18.12.2009, 12:38
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AW: Mode ans Mittelalter angelehnt

Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
Daß Frauen die Männerrolle übernehmen, aber umgekehrt nicht die Männer die Frauenrolle ist eine logische Folge der Emanzipation: Die Frauen haben die Rolle abgelegt, weil sie als miderwertig galt, wieso sollten die Männer die jetzt übernehmen?
Ich glaube, in Sachen Emanzipation ist es ein absolutes Missverständnis, zu meinen, dass Frauen jetzt die Männerrolle übernehmen. Wenn ich als Frau die Männerrolle übernehme, ist ja wieder der Mann das alleinige Maß aller Dinge, und das ist definitiv keine Gleichberechtigung.

Gleichberechtigung heißt für mich, dass Mann und Frau unabhängig von einem gesellschaftlichen Rollenverständnis agieren dürfen und das somit die völlig überholte Einteilung in nur zwei Geschlechter hinfällig ist.

Was das Thema "herzeigbare Figur" angeht - soll das denn heißen, dass nur ein bestimmter Teil der Menschheit sich zeigen darf und der Rest muss sich verstecken? Gerade als HobbyschneiderIn arbeitet man doch daran, die Kleidung den Menschen anzupassen und nicht den Menschen der Kleidung.
__________________

Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?
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herrenrock , mittelalter , mode , männerrock , rock nähfragen

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