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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Ne Jacke für den Herbst - und sie soll endlich mal ordentlich passen

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #221  
Alt 11.10.2009, 13:19
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Kaffeefee Kaffeefee ist offline
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AW: Ne Jacke für den Herbst - und sie soll endlich mal ordentlich passen

Guten Morgen Ihr lieben,
ich versuchs dann heute mal weiter

@babsi111. Erstmal vielen lieben Dank, für Deine ausführlichen Tips

Zitat:
Zitat von babsi1111 Beitrag anzeigen
Ich schreibe dir hier mal ganz kurz, was mir geholfen hat:
  • Der Stoff sollte inwendig mit einer Vlieseinlage verstärkt sein.
    Evtl. im Knopflochbereich mit der Zackenschere kleine REchtecke ausschneiden und die hinter die Knopflöcher bügeln falls nicht sowieso genügend Einlage vorgesehen ist.
    Hm, da ja da wo die Knopflöcher hinsollen ohnehin Belege dahinter sind, die mit G785 verstärkt sind, müsste das doch auf dasselbe hinauslaufen, oder? Ansonsten steh ich jetzt vor dem Problem, dass Innenleben der Jacke nochmal auseinander zu nehmen, damit ich den Oberstoff auch verstärken kann
  • Am fertigen Kleidungsstück auf der Unterseite die Maschine beim Transport unterstützen. DAs sollte irgendwas vliesartiges oder farblich passender Organza sein.
    Ich würde dir ein auswaschbares Vlies (Soluvlies, etc.) empfehlen, denn beim ausreissbaren Vlies sieht man manchmal kleine Fitzelchen.
    Vlies unterheften (oder Sprühzeitkleber benutzen)
    Hm, Soluvlies hab ich noch hier rum liegen, da müsste ich aber erstmal probieren, ob es sich aus dem Stoff auch gut mit der Hand auswaschen lässt.
  • Auf der Oberseite bei schwer zu transportierenden oder hochfloorigen Stoffen auch einen auswaschbaren Stabilisator aufheften. Ich nehme da gerne Avalon weil das durchsichtig ist. Es verhindert in deinem Fall, dass die Stich im Stoff versinken und das Knopfloch sieht schöner aus, ausserdem unterstützt es den Transport.
  • Wenn dein Knopfloch nahe an einer Kante eingenäht werden soll, dann sollte man bei dicken Stoffen etwas unter den Knopflochschlitten legen (z.B. Karton, Hebeplatte, Stoffstückchen, etc.), sobald er in der Luft hängt. Ansonsten kann nämlich auch der Transport erheblich erschwert werden.
  • Evtl. Einlauffaden zur Stabilisierung der Knopflöcher verwenden und Knopfloch nähen. Breite und Dichte möglichst an Stoff anpassen
Das hab ich grad nochmal probiert - Ergebnis gibt's dann weiter unten zu sehen
  • So, und jetzt die Wunderwaffe gegen das Aufschneiden von Knopflöchern:
    Eine Knopflochstanze. Das sieht aus wie ein kleiner Stechbeitel und hat vorne eine ganz scharfe Schneide. Seit ich das Ding habe, schneide ich auch bei eng zusammenliegenden Raupen nie mehr das Knopfloch kaputt.
    Man bekommt sowas z.B. von Clover, es heisst auf Englisch "buttonhole chisel"
Könnte man das evtl. auch mit nem normalen Cutter versuchen, denn an so eine Knopflochstanze komm ich so schnell ja nicht ran
  • Bei Bedarf die Schnittkanten der Knopflöcher mit Fray Check o.Ä. einstreichen, um sie gegen Ausfransen zu sichern.
Beim Probeknopfloch gleich ausgetestet

Viele Grüße und lass dich nicht kurz vor dem Ziel unterkriegen
Barbara

Nönö, ich doch nicht - vielleicht bin ich einfach nur zu perfektionistisch veranlagt und will es zu gut machen
So, wie eben geschrieben, ich hab es eben nochmal gewagt mit einem Probeknopfloch mit Einlauffaden. Da ich nun so einen schönen Zauberstift habe, der nach 1-2 Tagen von selbst verschwindet, habe ich mit diesem auf einem Stoffrest mein Knopfloch markiert und es nochmal versucht.
Dabei habe ich
a9 beim ersten Riegel etwas gemogelt und nachdem der Riegel gesteppt war, die Nadel aus dem Stoff geholt und den Stoff ein wenig nach rechts geschoben, so dass die zweite Raupe nicht direkt an der ersten gesteppt wird. Beim Einlauffaden ist es nocht nicht so ganz sauber geworden, und ich hab auch am Ende den Riegel etwas zu spät gesteppt, weil ich die Markierung nicht gesehen habe aber so sah das Knopfloch dann aus
237. Probeknopfloch mit Schnureinlage.jpg
Also, wie gesagt, das Ende ist offen... und man kann am oberen Riegel den Einlauffaden sehen, aber das ist meine Dösigkeit gewesen.
Hier dann das, mit einer Stickschere, aufgeschnittene und mit FrayCheck bestrichende Knopfloch
238. Probeknopfloch mit Scnureinlage.jpg

Das mit dem Stoff in der Mitte sieht nicht so doll aus, aber ich trau mich auch kaum, die beiden Raupen enger zu steppen Ob die Stoffflusen mit der Zeit von allein weggehen?
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  #222  
Alt 11.10.2009, 14:12
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AW: Ne Jacke für den Herbst - und sie soll endlich mal ordentlich passen

Hallo Anke,
also die Verstärkung mit G785 geht schon in Ordnung, da musst du nicht nochmal ran.
Das Ergebnis mit dem Einlauffadden sieht meiner Meinung nach gut aus Wenn du die Technik noch perfektionierst, müsste das passen.
Das bewegt sich alles schon in die richtige Richtung.

Wenn ich dich richtig verstehe, dann stört dich prinzipiell am meisten das Gefussel nach dem Aufschneiden, oder?
Ich bin der Meinung, dass deine Knopflochraupen schon noch zu weit auseinander sind. Ich dachte, sie wären schon nahe beisammen, weil du gesagt hast, du möchtest sie nicht mehr näher aneinander nähen, aber glaube mir, da macht meine alte Maschine ganz andere Sachen
Ich würde die Raupen an sich relativ breit machen, da es sich um einen dicken Stoff handelt, aber den Abstand nicht zu groß.
Das minimiert dann auch die Fussel.
Beim Aufschneiden würde ich halt verschiedene dir zur Verfügung stehende Möglichkeiten probieren. Vielleicht hast du ja ein Skalpell oder so was.

Was auch noch eine Möglichkeit wäre(ist aber wirklich optional), dass du die Raupen nach dem Aufschneiden noch ein zweites Mal mit einem evtl. etwas weniger dichten Knopflochstich übernähst. Diesen Tip habe ich mal von meiner Großtante bekommen, weil mich meine alte Maschine so genervt hat.
Dadurch werden die Knopflöcher nochmal stabilisiert und die Fussel etwas minimiert.
Insgesamt denke ich aber, dass ein paar Fusselchen nicht so schlimm sind.
Man kann weghängende Fäden vorsichtig abschneiden und durch das Knöpfen werden die Knopflöcher mit der Zeit sowieso ein bisschen eingetragen.
Ich bin zwar wirklich auch Perfektionist, aber ich würde mich hier nicht zu sehr aufregen, da die schöne Form der Raupen und ihre Stabilität meiner Meinung nach am wichtigsten ist.

Leider habe ich gerade keinen Zugriff auf die meisten meiner Nähsachen, weil ich nicht zu Hause bin und ausserdem auch dort das Zeug wegen eines Wasserschadens weggepackt ist, sonst würde ich dir mal eine Probeversion eines Knopflochs auf einem Rest Mantelstoff machen, um dir zu zeigen, wie weit ich die Raupen voneinander entfernt mache.
Vielleicht hast du aber ja die Möglichkeit einen Mantel eines möglichst hochwertigen Konfektionärs anzuschauen,um dir ein Bild zu machen.
Allerdings muss man natürlich zugeben, dass industrielle Knopflochautomanten nach einem völlig anderen Prinzip arbeiten, als eine Haushaltsmaschine.

Viel Erfolg
Barbara
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  #223  
Alt 11.10.2009, 14:48
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AW: Ne Jacke für den Herbst - und sie soll endlich mal ordentlich passen

Hach, Danke für die Motivation ,
ich denke auch, so ist es schon ganz in Ordnung. Ich werd versuchen, die Raupen noch ein kleines bisschen enger zu machen, aber da spielt mir meine eigene Grobmotorik auch gerne nen Streich - ich bin da nicht so ganz ruhig bei Feinarbeiten

Ein Skalpell direkt hab ich nicht, aber zum Glück ist Männe Hobby-Modellbauer, und konnte mir mit so einem richtig scharfen Cutter aushelfen. Die, wo man die Klingen abbrechen kann...

Nun muss ich nur noch die Knopflöcher auf der Jacke markieren, dabei fiel mir aber dann ein, dass ich mir ja noch gar nicht so genau die Gedanken gemacht habe, wo ich die eigentlich platzieren will. Denn - nur mal zur Erinnerung - ich musste ja meine Taille hochsetzen und da haben sich auch die unteren Knopflöcher 4cm nach oben verschoben.
Nun ja, ich denke, so wie es jetzt ist, sieht es ganz gut aus, oder?
239. wo sollen die Knöpfe eigentlich hin....jpg

Muss ich nur aufpassen, dass ich die Knopflöcher auf die richtige Seite steppe - da hatte ich ja beim anprobieren immer so meine Schwierigkeiten

@babsi: Das mit dem bei Jacken luschern ist witzig - hab ich nämlich gemacht. Und selbst bei der Katalogjacke sieht das arg wie handgenäht aus - und natürlich mit Auge, aber da trau ich mich wirklich noch nicht ran

So, ich geh dann mal markieren
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  #224  
Alt 11.10.2009, 15:15
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AW: Ne Jacke für den Herbst - und sie soll endlich mal ordentlich passen

Oje oje, hier gab's grad nen Thread über die Angst vor dem Anschnitt - ich ergänze: "Die Angst der Nähanfängerin ein Knopfloch in ein fertiges Teil zu nähen" DAS ist genauso schlimm

Aber ich hab's gewagt, wenn auch mit nem ganz mulmigen Gefühl.

Zunächst habe ich meine Knopflöcher auf dem Jackenteil markiert
240. Markieren der Knopflöcher.jpg

und dann todesmutig Knopfloch Nummer 1 gesteppt, mit Einlauffaden versteht sich
241. Knopfloch mit Gimpe - erste Raupe.jpg

Sogar den ersten Riegel hab ich super hinbekommen, aber danach wurde Raupe Nummer 2 irgendwie windschief, weil ich ständig gezuppelt habe, vor Angst, die Raupen könnten zu eng aneinander geraten. So sieht es nun von vorne aus - mein erstes offizieles Knopfloch
242. erstes Knopfloch in der Jacke - Vorderansicht.jpg
und so von innen
243. erstes Knopfloch in der Jacke - Innenansicht.jpg

Naja, zumindest müsste sich nun nach dem Aufschneiden nix mehr aufribbeln - ansonsten umnähe ich sie doch noch mal mit der Hand
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  #225  
Alt 11.10.2009, 15:44
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AW: Ne Jacke für den Herbst - und sie soll endlich mal ordentlich passen

Hallo Anke,
das wird schon.
Wie gesagt, kannst du auch nach dem Aufschneiden nochmal mit der Maschine drübernähen, aber vorher natürlich an einem Rest ausprobieren.
Übrigens würde ich die Raupen noch deutlich enger zusammen machen.
Ca. eine halbe Raupenbreite als Zwischenraum müsste leicht reichen.Bei meiner alten Oma-Nähmaschine ist es deutlich weniger Aber wie immer natürlich vorher testen.
Achja, bei Kaufjacken sehen die Knopflöcher deswegen wie handgenäht aus, weil der Knopflochautomat zuerst aufschneidet und dann näht, so weit ich weiss.
Bin schon gespannt auf das Endprodukt!
Viele Grüße
Barbara
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