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Mode-, Farb- und Stilberatung
Der Forumstitel sagt, um was es hier geht.


Wie findet man zu seinem eigenen Stil?

Mode-, Farb- und Stilberatung


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  #46  
Alt 09.06.2009, 10:47
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Computer-Fee Computer-Fee ist offline
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AW: Wie findet man zu seinem eigenen Stil?

Ich hab mal ein Buch in den Fingern gehabt, da gab es unter anderem folgenden Tip:
Aus allen Katalogen, die man in die Finger bekommt, die Abbildungen ausschneiden, die man RICHTIG TOLL findet. Nur die!
Auch Möbel, Bilder, Gegenstände und natürlich auch Kleidung. Diese Bilder zeigen einem dann im Laufe der Zeit (und lass Dir doch auch Zeit! Keine Hektik!) was einem wirklich gefällt. Der rote Faden wird dann irgendwann sichtbar.
Das Einkaufen finde ich schwierig, wenn ich einen neuen Stil für mich finden will - ich habe viele Jahre keine Lust zum Einkaufen gehabt, weil mir die Sachen einfach nicht gefielen, die in den Schaufenstern hingen; das war ja nicht mein Stil sondern einfach nur die aktuelle Mode
Da finde ich Nähen viel sinnvoller.
Vor 1 1/2 Jahren hab ich hier einen SWAP gemacht (Auslöser war eine Bemerkung meiner Tochter, dass sie meine Klamotten - Jeans und Pulli - altmodisch fände) .... Die Sachen, vor allem die Oberteile, trage ich kaum , ich wusste einfach da noch nicht, was ich wirklich mag.
Dann kam plötzlich die Tunika-Mode und zum ersten Mal seit x Jahren hab ich das Gefühl: Das passt! Und die paar Oberteile, die ich mit den aktuellen Schnitten genäht habe, kann ich gar nicht so schnell waschen, wie ich sie am liebsten wieder tragen möchte. Mich erinnert das vielleicht an meine Teenie-Zeit Anfang der 80er... mit Schlabberpullis und Karottenhosen. Heute sind die Oberteile eher auf Figur geschnitten, aber eben auch lang

Ich würde also an deiner Stelle auch in vielen verschiedenen Jahrgängen von Zeitungen blättern, Fotos von dir selber anschauen, nachsinnen, wann du dich in deinen Sachen besonders wohlgefühlt hast usw.

Ich kann mit Stöckelschuhen nichts anfangen - für besondere Anlässe hab ich Pumps in Schwarz und Blau, aber die trage ich nur, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt. Bei LandsEnd hab ich vor Jahren mal flache schlichte schwarze Lederballerinas (vorne relativ breit und rund geschnitten) gefunden, die passen eigentlich zu allem, das war der beste Schuhkauf überhaupt. Will sagen: Man muss nur lange genug suchen, dann findet man heutzutage auch das Richtige.

Und was die Farben angeht: Rosa mag zwar eine Farbe sein, die dir gut steht, aber es ist nicht die einzige...
Es geht ja eigentlich eher darum: warme oder kühle Farben, hell oder kräftig.

Ich hab vor meiner Farbberatung eher pastellige Sachen (total falsch) und Blau (richtig) getragen, seitdem trau ich mich viel mehr, knallige Farben, gern auch Violett oder so zu tragen. Oder Petrol, das gefällt mir auch super.

Such doch mal in deiner Farbtabelle nach den Farben die dir gefallen!

Und noch eine Idee: Schreib doch mal Tagebuch, gerade wenn du sowieso auf der Suche nach dir selbst bist. Da sind solche Briefwechsel mit dir selbst vielleicht eine gute Hilfe.

Ich wünsche dir eine gute Reise
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  #47  
Alt 09.06.2009, 11:27
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nowak nowak ist offline
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AW: Wie findet man zu seinem eigenen Stil?

Das mit dem "verkleidet fühlen" hat übrigens auch ganz viel mit Gewohnheit zu tun.

Mein Mann war bis ungefähr 30 im universitären Umfeld beschäftigt, "Kleiderordnung" also Jeans, irgendein Shirt oder Hemd, Tennissocken und Turnschuhe. Das alles in sauber und halbwegt lochfrei war dann schon die Sonderausstattung.

Bei den seltenen Anlässen in Anzug und Krawatte (inklusive der eigenen Hochzeit) stand er doch immer recht steif herum. Daß er ein Jacket zu einem anderen Anlass getragen hätte oder Stoffhosen... undenkbar.

Dann kam der Wechsel in eine Betrieb und von einem Tag auf der anderen Anzug, Krawatte, Lederschuhe.... das volle Programm.

Anfänglich hat er das quasi in der Tür schon ausgezogen, wenn er nach Hause kam.

Inzwischen hängt er im Anzug genauso lässig und relaxed herum wie früher in Jeans (was nicht heißt, daß er nicht auch noch Jeans hat und trägt), schmeißt sich nach der Arbeit durchaus erst mal in der Anzughose auf die Couch oder die Terrasse zum Relaxen oder greift zum Samstageinkaufe zum Jacket statt zum Blouson. (Das ist wie vorher, er greift das nächste was da ist... und da hängen halt inzwischen auch alte Jackets, die zur Arbeit nicht mehr trägt, dafür in der Freizeit.)

Ich denke da spielt auch eine Rolle, daß man, wenn man bestimmte Sachen trägt, irgendwann feststellt, daß die Blicke der anderen oft nur "gefühlte Blicke" sind, daß andere Pasanten auf der Straße nämlich gar nicht wissen, daß ich "eigentlich" kein Kostüm/Anzug-Typ bin, es denen auch gar nicht ungewöhnlich vor kommt und sie deswegen gar nicht besonders gucken.

(Klar spielt auch die Umgebung eine Rolle, wenn alle Menschen die ich kenne nur Jeans und T-Shirt tragen, komme ich auch auf weniger Gedanken, was anderes anzuziehen. Doch auch da lohnt sich ein genauer Blick, ob wirklich ALLE das tragen... oder ich nur alles andere gar nicht so bewußt wahrgenommen habe.)

Und der andere Faktor ist... (zumindest bei meinem Mann) nachdem Anzüge das "täglich Brot" waren, wurden auch gute und gut sitzende gekauft. Nicht so wie vorher "soll nix kosten, weil wird eh nur drei Mal getragen". Und schon... waren sie auch bequem. Ähnlich die Schuhe, es gibt auch "korrekte" Schuhe, mit denen man gut laufen kann.

Fazit: Wenn man irgendwas bewundert, aber immer denkt "das ist nicht mein Stil"... gebt dem Zeug eine Chance! Zieht es einfach mal an, eine Woche, einen Monat,... gebt ihm die Chance, euch dran zu gewöhnen. Und entscheidet nach dem Experiment, ob es wirklich nichts für euch ist.
(Wahrscheinlich hat sich euer Umfeld schneller dran gewöhnt als ihr. Der Mensch hat meist für andere Menschen gar kein so gutes Gedächtnis, das meint man immer nur selber. Die Umwelt nimmt solche Veränderungen meist schnell als "normal" hin.)
__________________
Gruß, marion



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  #48  
Alt 09.06.2009, 12:08
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AW: Wie findet man zu seinem eigenen Stil?

Ich habe auch erst nach einigem Probieren meinen Stil gefunden. Das ist wirklich nicht so leicht. Und ich denke, dass sich das immer weiterhin verändern wird - zumindest kann ich das von mir sagen.

Von meiner Erfahrung kann ich sagen, dass zuerst die Frisur ändern ein gaaaanz böser Fehler war. Das habe ich 2-3 mal gemacht und hab jedes Mal zu Hause geheult wie ein Schlosshund. Das ist aber nur meine persönliche Erfahrung... vielleicht hatten andere von Euch bessere Erfahrungen beim Friseur.

Ich habe Dinge gesehen in Katalogen und an anderen Frauen, wo ich dachte "Mensch, das sieht toll aus, so würde ich auch gerne aussehen." oder auch in der burda sind manche Sachen drin, für die ich so gerne eine Gelegenheit hätte, sie zu tragen , z. B. Hemdblusenkleider und schicke Hosen, Tuniken oder Etuikleider. Es hat dann einige Zeit gedauert bis ich die richtigen Farben und Stoffe in diesem Stil für mich gefunden habe, in denen ich mich wohl fühle und die mir persönlich stehen. Das war aber ein längerer Prozess und mir hat viel geholfen, dass ich Freunde hatte, die mich beraten haben, weil mein eigener Eindruck von mir anders (negativer) war als ich nach aussen gewirkt habe.

Jetzt habe ich Stück für Stück angefangen, meinen Kleiderschrank umzustellen. Und siehe da, keiner findet es seltsam, dass ich häufiger mit Rock in der Arbeit auftauche und nicht mehr nur mit Jeans und T-Shirt/Pulli.

Führ das Schuhproblem: ich habe jetzt einige schöne Paar Schuhe in meinen Farben und ich kaufe und nähe mir nur Sachen, die in meinen bisherigen Schuh- und Kleidungsbestand passen.

Für mich war es eine Befreiung, weil ich zuvor das Gefühl hatte meine Natur hinter langweiliger Kleidung zu verstecken. Aber mein Prozess ist auch noch nicht ganz abgeschlossen...
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  #49  
Alt 09.06.2009, 12:14
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AW: Wie findet man zu seinem eigenen Stil?

Zitat:
Zitat von nowak Beitrag anzeigen
Das mit dem "verkleidet fühlen" hat übrigens auch ganz viel mit Gewohnheit zu tun.
...

Ich denke da spielt auch eine Rolle, daß man, wenn man bestimmte Sachen trägt, irgendwann feststellt, daß die Blicke der anderen oft nur "gefühlte Blicke" sind, daß andere Pasanten auf der Straße nämlich gar nicht wissen, daß ich "eigentlich" kein Kostüm/Anzug-Typ bin, es denen auch gar nicht ungewöhnlich vor kommt und sie deswegen gar nicht besonders gucken.

..." hin.)

Hmm, ich glaub, so ein bisschen schauen die Leute schon, und zwar, wenn sich jemand besonders wohl oder besonders unwohl in seiner Kleidung fühlt. Ich seh das sehr in meiner 40er Jahre Szene. Es gibt Leute, bei denen sieht man genau, dass sie sich nur in ein "altes" Outfit geschmissen haben, weil der Freund das so will oder weil sie einen Themenabend machen, bei anderen sieht es selbstverständlich und richtig aus. DANN schaut man schon. Aber ich denke, da kommt es nicht drauf an, ob die KLeidung schick oder nicht schick ist, sondern auf das eigene Wohlfühlen. Beobachtet mal Leute, die Miniröcke tragen: einige tragen sie wie Jeans, völlig selbstverständlich, andere zubbeln immer dran rum, man merkt, dass sie eigentlich gern Jeans anhätten. Oder die Mädels in Hüfthosen, die ständig ihr T-Shirt herunterziehen, dass es ja die freie Stelle an der Hüfte bedenkt....
__________________
Ich lebe über meinen Möglichkeiten, aber immer noch weit unter meinem Niveau!
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  #50  
Alt 09.06.2009, 15:37
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AW: Wie findet man zu seinem eigenen Stil?

Oh, was für ein schöner Fred - ich möchte auch in den Club

Mein Zauberwort heißt: Knopfleiste
Das war vor etlichen Jahren, als ich Kleinkindmutter und ewig unausgeschlafen, kaputt und auch übergewichtig war (nicht so viel wie heute, aber jünger )
Da holten wir mal unsere kleine Tochter bei einer lang nicht gesehenen Bekannten von "früher" ab, zu der meine Mutter sie mit hingenommen hatte. Und sie hat sich anscheinend erschrocken, wie ich aussah. Das hat mich sehr berührt, obwohl ich mit der Frau nichts zu tun habe.
Zu Hause betrachtete ich mich kritisch und hatte wohl auch gerade was über Passform oder für die Figur passende Schnitte gelesen und ich beschloss, dass für meinen Kleidungsstil Oberteile mit Knopfleisten sinnvoll sind (Längsgliederung des Oberkörpers...)

Für mich ist aber als 1. wichtig, dass Kleidung bequem ist, darum hab ich dann angefangen, aus Shirtstoffen Blusen oder Jacken zu nähen, die ich dann quasi als Pullis trage, und das macht gleich mehr her!
Jetzt habe ich etliche Teile im Schrank aus Nickystoffen mit Knopfleiste und Kragen (sonst frier ich...).
Ich finde, das steht mir, und ich sehe auch mit Bauch ganz gut aus.

Fazit: Shirt ja, aber mit Knopfleiste und aus etwas festerem Stoff

Und zu Jeans:
Als echten Jeanstyp kann man mich glaub ich zu keiner Zeit bezeichnen (schon weil mir die "Urjeans" immer zu hart und zu eng war....), aber ich habe insgesamt doch etliche Jahre in Jeans verbracht.
Naja, den Jeansstoff konnte ich an mir irgendwann nicht mehr sehen (diesen Schimmer, von dem man immer nicht weiß, ob es echte Patina ist, und wo sie genau her stammt ); jetzt trage ich viel Baumwollhosen oder aus Cord, die ebenso bequem (bequemer?) sind, pflegeleicht aber individuell.

Fazit 2: Jeans ja, aber aus anderem Stoff

Aktuell nervt mich fast mein kompletter Kleiderschrank, und außerdem ist er viiiel zu klein, aber da weiß ich auch noch nicht, wo das hinführt... Schritt für Schritt
__________________
Liebe Grüße,
stoffmadame
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