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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

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Mode ans Mittelalter angelehnt

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #1  
Alt 17.12.2009, 11:39
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Zareen Zareen ist offline
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Daumen hoch Mode ans Mittelalter angelehnt

Hallo liebe Hobbyschneiderinnen und Hobbyschneider,

nachdem ich viele Informationen gelesen habe möchte ich gerne anregen, die Kleidungsstücke für Männer etwas zu revolutionieren.
1. Die Kleidung sollte bunter werden
2. Die Kleidung sollte vielfältiger werden
Blättert mal einen Katalog durch:
Herrenhosen: 3000
Damenhosen: 5900
Herrenröcke: 0
Damenröcke: 2700
Farben für Herren: eher wenige und Varianten davon.
Farben für Damen: alle Farben von weiß bis schwarz das ganze Farbspektrum
Quelle: fashion.de
Das bedeutet, wir sind eindeutig im Nachteil. Und wir lassen es und noch gefallen und kaufen auch nur diesen teilweisen Schrott.

Ich habe einen Test gemacht. Letztes Jahr in Bayern und Österreich.
Knöchellanger anthrazitfarbener sehr weiter Rock, seidig glänzende kupferfarbene Schürze (Dirndlschürze aus einem Trachtengeschäft) ebenfalls knöchellang, dazu derbe Wanderschuhe. Oben herum ein mittelbraunes grob gewebtes Leinen/Flachshemd mit superweiten Ärmeln und breitem Ledergürtel, und darüber eine Weste aus Wollstoff.
Die Reaktionen besonders der älteren Menschen waren erfreulich positiv. Niemand hat mich augelacht, nur die jüngeren, die unter dem Diktat der schnellebigen Modeindustrie stehen, konnten sich teilweise ein verstecktes Kichern nicht verkneifen. Aber ebenselbiges Unverständnis habe ich auch bei manchen völlig unsinnigen Teeniemoden, die weder zweckmäßig, noch haltbar sind und nur dem schnellen Reichtum der Händler dienen.

Was der Frau die Hose heutzutage ist, sollte dem Mann mal wieder der Rock sein.
Das der Rock ursprünglich das Kleidungsstück eines Mannes war, scheint sich nur noch in den Begriffen "Gehrock" wiederzufinden. Noch in den 1700 / 1800 Jahren trugen Männer als gute Sonntagskluft einen Rock. Leider hat "Gleiches Recht für alle" nicht gegolten, als die Frauen begannen, Hosen zu tragen (und ganz sicher waren die ersten Hosen an Frauenbeinen reine Männerhosen). Im gleichen Zuge hätten die Männer anfangen sollen, Röcke zu tragen, dann hätten wir heute nicht verhärtete Fronten und würden nicht jeden rocktragenden Mann als Transvestit oder Fetischist einstufen.

Ähnlich der Vorreiterrolle der Amateure in der Technik können auch heute die Hobbyschneiderinnen und -schneider Vorreiter für eine Trendwende in der Mode werden.
Meine superweite Wolltweed-Pumphose (100cm Beinumfang) sieht sehr rustikal aus und wurde schon von vielen Männern (!) eher neidisch bewundert. Wo ich die her habe und ob sie auch so eine haben könnten. Nur meiner Frau ist das immer peinlich, weil sie schon richtig vermutet, ich die Hose aus mangels passenden Angeboten bei Herrenausstattern aus einer Damenboutique habe. Aber ich hoffe, sie gewöhnt sich daran.

Ich bin gespannt, wer da jetzt mal mitmacht und entweder eigenes entwirft, oder Schnitte umsetzt.

LG
Zareen
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  #2  
Alt 17.12.2009, 12:20
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MichaelDUS MichaelDUS ist offline
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AW: Mode ans Mittelalter angelehnt

Hallo Zareen,

grundsätzlich stimme ich dir zu

Nur befürchte ich, dass Männer noch nicht so weit sind. Das heisst nicht, dass es unmöglich ist, aber es ist halt schwierig.

Frauen haben sich im letzten Jahrhundert erfolgreich von verquasten Rollenmodellen gelöst. Wenn heute eine Frau ehemals reine Männerkleidung trägt, wie z.B. Hosen, guckt keiner mehr. Der Weg dahin war jedoch nicht so einfach und hat auch lange gedauert.

Männer fangen jetzt erst gaaaanz langsam an, sich von der altbackenen Männerrolle zu befreien. Aber leider erst ganz langsam und es gibt da noch viel zu tun.

Männer haben aufgrund ihrer Männerrolle prinzipiell ein Problem sich mit "weiblichen" Attributen zu identifizieren. Denn nach der bisherigen Männerrolle ist "weiblich" = schwach oder anderes formuliert "männlich" = stark. Das wird zwar offiziell nie so gesagt werden, aber es steckt leider noch in vielen Männerköpfen. Auch viele Frauen haben noch ein Problem damit, wenn ein Mann etwas tut/trägt, was "weiblich" besetzt ist, denn in deren Augen muss ein Mann "stark" sein und wenn er etwas tut/trägt, was "schwach" ist, dann ist er kein "richtiger" Mann. Das sehen auch viele Männer so und ihre Reaktion liegt dann irgendwo zwischen Belustigung und Agressivität.

Aber irgendwann muss man(n) mal anfangen aufzuräumen

Michael
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  #3  
Alt 17.12.2009, 12:36
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corvuscorax corvuscorax ist offline
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AW: Mode ans Mittelalter angelehnt

Hallo,

zeige mir doch bitte mal Bilder von Männern, die im 17./18.Jh. Röcke trugen. Ich kenne nur Darstelungen von Kniebundhosen (oder wie hießen die damals?).
Auch auf dieser wunderbaren Seite konnte ich auf die Schnelle keine Röcke entdecken. Lediglich kleine Kinder trugen zeitweilig einheitlich weibliche Kleidung.

Ob die Mehrheit der Männer sich deiner Meinung anschließt und sich in ihrer überlieferten zweiten Haut unwohl fühlt, wage ich zu bezweifeln. Männer haben andere Prioritäten als Frauen. Nachdem die Frauen 40 Jahre damit zugebracht haben, den Männern zu sagen, wie sie gefälligst sein sollen, ist es an der Zeit die Männer zu fragen, wie sie sein wollen.
Du hast das für dich getan, aber schon bei meinem GöGa hätte ich Zweifel.
Was es mit dem Rock als Jacke auf sich hat, kannst du bei Tante Wiki nachlesen.

Ich bin konservativ, ich möchte meinen Mann nicht im Rock sehen.

LG Andrea
__________________
Gruß cc
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  #4  
Alt 17.12.2009, 12:49
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Rumpelstilz Rumpelstilz ist offline
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AW: Mode ans Mittelalter angelehnt

Hier ein Beispiel in deinem Sinne:
Stellaluna und ihr Mann haben im Rock geheiratet - beide.
Sie hier, Beitrag 457
__________________
Martina
'Children of Winter Never Grow Old'
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  #5  
Alt 17.12.2009, 12:50
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MichaelDUS MichaelDUS ist offline
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AW: Mode ans Mittelalter angelehnt

Zitat:
Ich bin konservativ, ich möchte meinen Mann nicht im Rock sehen.
Tja, genau das meinte ich mit "Auch viele Frauen haben noch ein Problem damit, wenn ein Mann etwas tut/trägt, was "weiblich" besetzt ist, denn in deren Augen muss ein Mann "stark" sein und wenn er etwas tut/trägt, was "schwach" ist, dann ist er kein "richtiger" Mann."

Andererseits bin ich mir ziemlich sicher, dass sie ihren Mann nicht fragt, ob er sie in Hosen sehen möchte...

...und die Frage erübrigt sich ja auch, da es für unsere heutigen Seh-Gewohnheiten nichts aussergewöhnliches ist, was ja auch gut ist.

Dafür, dass es so ist, sind viele Frauen einen harten und langen Weg gegangen, gegen den Widerstand von Männern und anderen Frauen.

Michael

Geändert von MichaelDUS (17.12.2009 um 12:54 Uhr)
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Stichworte
herrenrock , mittelalter , mode , männerrock , rock nähfragen

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