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Allgemeine Kaufberatung
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Eine kleine Geschichte zur Findung von einer geigneten Stickmaschine

Allgemeine Kaufberatung


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Alt 11.02.2010, 10:43
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Eine kleine Geschichte zur Findung von einer geigneten Stickmaschine

Bisher war ich immer der Meinung, eine Stickmaschine brauche ich nicht. Da ich keine Kinder habe und auch sonst nicht der „Tüdelkram“-Mensch bin, war das kein Thema. Stickereien finde ich bei anderen toll, aber ich? Na gut… Meinungen können sich ändern. So auch meine über das Besticken von Kleidung.
Als erstes habe ich mir Gedanken gemacht, was ich damit möchte. Da ich freundlicherweise von einer lieben Menschin ein Logo entworfen bekam, wäre das schon mal ein Anfang. Sonst? Meine Wünsche und Ansprüche an meine Kleidung verändert sich, wächst, wird irgendwie anders. Nicht immer nur den Stoff verarbeiten, sondern auch mit „Highlights“ versehen. Der erste Schritt dahin war, daß ich jetzt immer öfters Bänder und Borten verwende um das Genähte aufzuhübschen. Nur das alleine reicht mir auch nicht mehr. Immer öfters kommen mir Ideen und Vorstellungen hier noch ein Ornament, da noch eine Blüte, dort noch irgendwas aufzusticken…. Nur mangels Gelegenheit findet das nicht statt. Zu jemandem hingehen und besticken lassen? Für mich ist es ein kreativer Prozess wo und welche Stickerei am Ende auf dem Kleidungsstück landen soll. Da kann ich es schlecht einfach an jemand anderen geben, der nicht meine Vorstellungen im Kopf hat.
Als zweites habe ich mir überlegt, auch durch das Lesen im Forum, daß ich keine Kombimaschine brauche/ möchte. Ich habe eine Nähmaschine mit der ich vollauf zufrieden bin. Warum dann also eine Kombimaschine? Wenn die stickt, kann ich nicht an anderen Stücken weiternähen. Was passiert, wenn eine der Funktion – sticken oder nähen – Macken hat? So geht dann halt nur eine Maschine in die Werkstatt und die andere kann weiterarbeiten. Also war für mich klar, es wird eine reine Stickmaschine. Platz dafür habe ich.
Die nächste Überlegung war: welche Hersteller haben reine Stickmaschinen? Es muß ja nicht gleich eine Semiprofessionelle sein. Da kommen aktuell, nach dem Recherchieren im Web, nur 3 Hersteller in Frage.
Da ich noch nie mit einer Maschine gestickt habe, sich aber viele viele Fragen auftun, möchte ich mich vor Ort, Rhein-Main ist ja nicht sooo klein, informieren. Wo mache ich das am besten? Beim Händler vort Ort. Eine Stickmaschine ist für mich nicht unbedingt ein selbsterklärendes Produkt und wenn ich künftig Fragen oder gar Probleme haben sollte, möchte und muß ich den Händler ja auch in Anspruch nehmen. Damit sind wir bei dem alten und doch immer wieder gerne genommenen Thema des Services bei den Händlern. Ehrlich? Ich war hinterher frustriert und angenervt.
Ich weiß, eine Beratung ist eine Dienstleistung und es gibt eine Menge Menschen, die dem Motto „Geiz ist geil“ folgen, sich beim Fachhänder beraten lassen und dann im Web kaufen. Aber mal ehrlich… das was ich bei 2 Händlern und 1 Hersteller erlebt habe, bringt mich zu dem Gedanken: selber schuld, wenn ihr über schlechte Geschäfte und Umsatzmangel klagt. Ich bin auch einem Bereich tätig, wo geiz vermeintlich geil ist, alle nur billig, billig wollen, aber maulen, wenn sie keinen Service bekommen. Erklärt man, in dem Fall ich, den Mehrpreis aber, dann wiederum fangen doch einige an Nachzudenken. Wer macht sich schon tatsächlich Gedanken um das was er da kauft und für war er es einsetzen möchte? Wie groß seine Kenntnisse sind und wo er hingeht, wenn er nicht weiterkommt? Das von vielen gefeierte Web ist nicht das Allheilmittel und ein Mensch, der persönlich weiterhilft oder als Anlaufstelle dient, ist etwas völlig anderes. Theorie und Praxis. Die kleinen Kniffe und Tricks lerne ich nicht zwangsläufig im Web sondern in dem ich jemanden auf die Finger oder über die Schulter sehen darf.

Nun gut, meine Frusterlebnisse:
Ich suche mir die Nummer des Händlers heraus, der zuletzt meine Overlock gewartet hatte und von dem ich weiß, daß er an 2 verschiedenen Orten Filialen hat. Die eine hat nur wenige Maschine und dort hauptsächlich von den gängigsten Marken, die leider keine reine Stickmaschine haben. Seine Aussage aber, daß er mir alle Maschinen besorgen kann, hat in meinen Ohren danach geklungen, daß er sich nicht nur mit den 3 (4) „Hauptmarken“ beschäftigt. Da ich von der einen Filiale weiß, daß er die von mir zur Ansicht begehrte Maschine nicht da hat, habe ich mich telefonisch an die 2. Filiale gewandt mit der Frage ob es möglich ist einen Termin auszumachen um mich über reine Stickmaschinen, da nur diese nach langen Überlegungen für mich in Frage kommt, beraten zu lassen. Ich habe darauf hingewiesen, daß ich gerade angefangen habe mich damit zu beschäftigen und dabei eine Menge Fragen habe, mir bei dem Kauf nicht nur die Features wichtig sind, sonder auch die für mich sinnvollste, nachvollziehbare, intuitive Bedienbarkeit und Habtik. Zunächst hat man mit halbem Interesse zugehört, mir dann gesagt, daß es selbstverständlich möglich wäre, einen Termin auszumachen, aber warum ich denn nicht lieber eine kombinierte Näh- und Stickmaschine möchte, die würde von dem Hersteller A am meisten verkauft werden. Hmmm… aha.. die Dame möchte gleich in das Verkaufsgespräch einsteigen. Ich aber nicht. Also habe ich nochmal darauf hingewiesen, daß ich ausschließlich an einer reinen Stickmaschine interssiert bin und nichts anderes in Frage kommt. Ehrlich, das Argument nur weil andere das kaufen, muß das noch lange nicht für mich passend sein. Ärgerlich. Also weiter…. Daraufhin habe ich mich erkundigt, welche der 3 Hersteller, die mein Objekt der Begierde haben, denn in dem Laden zur Ansicht zu Verfügung stünden? Ja also nur vom Hersteller B das Modell X. Ok, haben sie eventuell auch das Nachfolgemodell Y? Das Modell Y? Nein, das gibt es nicht mehr. Huch.. komisch, warum steht es dann auf der Herstellerseite als Nachfolgemodell, das auch noch mit einer Sonderaktion beworben wird? Schweigen. Ich gebe zu, nicht jeder kann alles wissen. Aber wenn ich mir unsicher bin, dann sollte ich zugeben können, daß ich es entweder nicht weiß, oder ich mich damit nicht beschäftigt habe und es gerne für meinen Kunden tue. Ehrlichkeit führt bei mir jedenfalls zu mehr Verständnis und auch Erfolg beim Verkaufen. Am Ende des Gespräches sind wir so verblieben, daß in der Filiale nur Modell X steht, sie mir dort einiges zeigen kann und meine Fragen beantworten wird und ich für einen konkreten Termin noch mal anrufen werden. Das Gespräch hat meine Erwartungshaltung doch deutlich nach unten korrigiert. Danach habe ich bei Händler B angerufen, bei dem meine Mama eine Nähmaschine kaufte, von dem ich dabei leider auch nur halb überzeugt bin, aber jeder bekommt eine 2. Chance. Also dort freundlich und höflich nachgefragt, ob sie reine Stickmaschinen da haben, von welchem Hersteller und ob es möglich ist einen Termin auszumachen. Der Händler B hat das gleiche Modell da wie Händler A, einen Termin. Fehlanzeige. Ich wurde mehr oder weniger freundlich auf die Ladenöffnungszeiten hingeweisen und das es sich schließlich um ein Ladengeschäft handelt, wo man keine Termin ausmachen kann. Huch… aber ich möchte doch eine Beratung und Frage stellen können, und nicht von weiteren Kunden mit anderen Wünschen abgelenkt werden. Ja, ich verstehe, daß der Händler vom verkaufen lebt, aber genau deshalb frage ich doch nach einem Termin, wo er Zeit für mich hat und gegebenenfalls nicht seine Hauptgeschäftszeit ist. Nach meinem Hinweis, daß sie als Betreiber doch am besten wüssten, wann ihre Hauptzeiten sind und ich dann gerne in einer weniger stark frequentierten Zeit kommen würde, damit keine unnötige Ablenkung da ist, wurde mir unfreundlich mitgeteilt, daß ich damit in einem Ladengeschäft leben muß. Ich habe mich höflich, aber inzwischen weniger freundlich, bedankt und dann erstmal geschluckt. Das kann ja heiter werden. Welche Händler habe ich hier noch in der Nähe? Kurz nachgedacht und dann sind mir noch 3 weitere eingefallen. Händler C hat leider nicht die von mir gewünschten Marken, Händler D ist sowas wie eine Generalvertretung für eine Marke. Damit könnte ich hier für das eine Produkt den besten Beratungsansatz bekommen. Dort werde ich einfach mal vorbeifahren, ohne Termin. Mal sehen was passiert. Händler E? Viele schwärmen von ihm und ich hasse ihn wie die Pest. Nach diversen Erfahrungen mit Nähmaschine und Zubehörkauf, wird mich dieser Laden nicht wieder sehen. Langsam wird es eng mit den anderen beiden Marken. Aber halt… vielleicht können mir ja die Hersteller weiterhelfen. Die sollten ja daran interessiert sein, ihre Produkte an den Kunden zu bringen.
Dann habe ich mir die Herstellerseiten angesehen. Der Erfolg einen entsprechenden Händler zu finden mit einer kompetenten Beratung war leider nur mässig. Also die Rufnummern herausgesucht, mit den Gedanken, hier die entsprechenden Händler in meiner Nähe zu erfahren, die das gewünschte Produkt vor Ort haben könnten. Ich finde, ein nachvollziehbarer Gedankengang, denn die Hersteller müßten ja wissen, wer sich in welchem Umfang mit der Produktpalette beschäftigt. Auch hier kann frau jedoch sehr unterschiedliche Erfahrungen machen….
Hersteller B war kurz angebunden, kann mir nicht weiterhelfen, Händlersuche soll ich über Web machen und der Hinweis meinerseits, daß ich da nicht den gewünschten Erfolg hatte und mich aus einem bestimmten Grund an den Hersteller wende, wurde dann mit „da kann ich Ihnen nicht helfen“ abgebügelt. Autch… hier hätte ich doch etwas mehr Kundenorientierung und Kompetenz erwartet. Kein „ich selber kann ihnen nicht helfen, aber ich versuche einen Ansprechpartner für Sie zu finden“, kein „ich weiß es nicht, aber wir können sie zurückrufen“…. Hmmm…. Noch mehr Frust….., also nicht nur Händler sind auf Abwehrhaltung sondern auch Hersteller? Jetzt fange ich an mir die Frage zu stellen, will ich wirklich eine Stickmaschine? Möchte ich mir die Suche nach DER Stickmaschine für mich weiter antun? Langsam schwindet die Begeisterung. Da fällt mir noch eine „Geheimwaffe“ ein. Ein längeres Telefonat mit besagter Geheimwaffe bringt mich zumindest bei den ersten Fragen zu den verschiedenen Sticksoftwaren weiter. USB an der Hardware sollte ein Muss sein, aber das hatte ich auch schon ins Auge gefasst. Computer scheint auch zu einem Muss zu werden. SEUFZ, das wird teuer, neben der Stickmaschine auch noch einen privaten Rechner kaufen. Doch wieder einen Webanschluss zu hause legen lassen, ahh… auf was lasse ich mich da nur ein. Aber es juckt ja doch irgendwie in den Fingerchen. Na gut, solange der Wille noch da ist, rufe ich eben den Hersteller C an. Und siehe da, das Beste kommt zum Schluß. Auch hier konnte man mir nicht sofort helfen, hat aber mit Interesse gelauscht, Verständnis dafür entegegengebracht, daß ich eine Stickmaschine sehen möchte, bevor ich das Geld dafür ausgebe und nicht einfach kaufen um danach eventuell unglücklich zu sein. Man versprach mir Rücksprache und einen Rückruf. Und der Erfolgte. Toll! Einfach toll. Danach war ich glücklich und hatte den Glauben an kompetente Beratung wieder. Der Mann hat mir einen für mich fast unglaublichen Vorschlag gemacht, hat mich bei der Händlersuche unterstützt und ich darf mich bei dem Händler auf ihn berufen. Ja, so toll kann die Welt sein. Ich werde wohl Ende des Monats bei dem vorgeschlagenen Händler einen Termin aus machen und aus dem Rhein-Main-Gebiet ausreisen und mich in den Norden von Hessen begeben. Mal sehen was ich dort dann erlebe. Aber dieses Gespräch gestern hat mich wieder euphorisch werden lassen.
Mein Mann hört sich das Ganze interessiert an, hat mir zu verstehen gegeben, daß er sich für eine Stickmaschine ebenfalls interessieren würde, da er schon sehr lange eine Wunschvorstellung im Kopf hat. Ein rätselhafter Satz von ihm war „ok, Du kaufst das Auto und ich den Motor“. Was er damit wohl meint? Ich werde es sehen, wenn es tatsächlich zu einem Kauf kommen sollte. Mein Gefühl sagt mir jedoch, daß die Zeit reif ist um mir eine solche Maschine zu kaufen. Das Jahr hat ja erst angefangen und wenn ich weiß, was ich ausgeben muß, kann ich auch den Sparplan dazu aufstellen.

Was mich an den ganzen Händlertelefonaten gestört hat, daß es keinen wirkliche Suche nach einem Lösungsansatz gab. Ja, Beratung ist eine Dienstleistung, ja, es kostet den Händler Zeit und er kann sich nicht sicher sein, ob ich dann bei ihm kaufe. ABER warum sucht er nicht nach einer Lösung, daß er mich beraten kann und seine Zeit nicht dafür verschenkt? Ich gehöre tatsächlich zu denen, die bereit sind für eine Beratung einen Betrag zu bezahlen. Wenn es zu einem Kauf bei dem beratenden Händler kommt, kann der Händler durchaus den Vorschlag unterbreiten, die bezahlten Betrag bei der Beratung beim Kauf der Maschine zu berechnen oder eine Kleinigkeit dazulegen. Das sind für mich kundenbindende Maßnahmen und im Vertrieb gilt auch die Regel „eine Leistung, die nichts kostet, taugt nichts“. Manchem Händler und dessen Mitarbeitern wünsche ich eine Vertriebsschulung.

Das ist hier eine persönliche, subjektive Geschichte. Andere können bestimmt ganz andere Erfahrungen haben und berichten. Aber ich war so frustiert bei den Telefonaten, daß ich mir das von der Seele schreiben mußte. Das Highlight jedoch hat mir den Nachmittag so versüßt, daß mein Liebster befürchtet hat, daß ich sofort losfahre und die Maschine kaufen gehe.


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  #2  
Alt 11.02.2010, 12:12
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AW: Eine kleine Geschichte zur Findung von einer geigneten Stickmaschine

Hallo, ein netter Bericht zur "Servicewüste" Deutschland
Naja, ein wenig hast Du ja rausbekommen. Also, einen USB-Anschluss, an dem man einen Stick und nicht nur das Kabel zum PC anbringen kann, ist imho ein Muss für eine neue Maschine. Weiterhin musst Du überlegen, welche Stickfläche Du möchtest, je grösser, desto teurer. Und lass Dir von einer Stickanfängerin (habe meine innovis 750e seit Mitte Okt. 09) sagen, diese Maschinen sind selbsterklärend und wesentlich einfacher zu bedienen als manche Nähmaschine.
Einen PC, am besten einen Laptop, brauchst Du, um in Imternet nach Stickmustern zu suchen und freie bzw. Kaufmuster runterzuladen. Die lädt man dann auf den USB Stick und füttert damit die Maschine. Willst Du diese verändern, brauchst Du zusätzlich eine Software. Da gibt es auch kostenlose, evt. reichen die erstmal für den Anfang.
Da Du ja anscheinend eine Stickmaschine, einen PC und einen Internetanschluss brauchst, summiert sich das. Deshalb würde ich Dir raten zu überlegen, ob Du evt. eine Maschine ohne Service übers Internet in Grossbritannien kaufst. Dort sind die Maschinenpreise z.Z. unschlagbar und die Garantie gilt natürlich auch in D. Händleradressen gibt es in der Händlerbesprechung bzw. im Markt, hier soll so etwas nicht stehen.
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  #3  
Alt 11.02.2010, 12:29
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AW: Eine kleine Geschichte zur Findung von einer geigneten Stickmaschine

Danke für Deine Tipps, karanda.

Ich habe mir schon einige Gedanken zu der Maschine gemacht und habe mich auch schon auf die Modelle festgelegt: Brother 750e, Janome 350e und Elna 8300. Darüber werde ich auch mit niemandem diskutieren, da ich MEINE Bedürdnisse und Wünsche zu grunde gelegt habe. Da ich mir gegenüber sehr selbstkritisch bin und genau prüfe, was ich mir wünsche oder benötige, werde ich keine Ersatzlösung anstreben. Die werden meist teurer, wie einmal richtig gemacht. Entweder richtig oder gar nicht.



Und um genau den Punkt "Servicewüste" nicht weiter zu unterstützen werde ich hier in Deutschland nach einem Händler ausschau halten, der mich VOR dem Kauf berät und hilfreich ist, der aber auch meine Fragen NACH dem Kauf beantwortet und Hilfestellung gibt. Das geht nicht, wenn ich über Web kaufe und dann hier keine Händler mehr existieren kann. Einen Geldesel habe ich nicht und ich werde ganz sicher auf die Maschine sparen müssen, aber ich bin bereit für Leistung und Lösungen zu bezahlen. Ich greife keine günstigen Preise ab um dann, wie bereits beschrieben, über das Web Hilfe einzufordern, die ein reales Gegenüber nur bedingt ersetzen kann.

Bei mir gilt der Grundsatz: Leistung soll sich lohnen. Ich möchte für meine Arbeit auch entsprechend entlohnt werden, das gestehe ich auch dem Händler zu.

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  #4  
Alt 11.02.2010, 12:39
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AW: Eine kleine Geschichte zur Findung von einer geigneten Stickmaschine

Wenn ich mir deinen Bericht so lese - da kann ich mich glücklich schätzen, dass ich in den nächsten größeren Städten so tolle Beratungen bekam. Als ich mich für eine neue Nähmaschine interessierte, hat man mich im ersten Laden gleich zu einem fixen Termin eingeladen, an dem sich die Chefin nur um mich kümmerte. Leider hat sie mir gleich die superteure Maschine gezeigt, die preislich für mich einfach nicht in Frage kam. Natürlich hatte sie noch einige andere Marken in petto, aber irgendwie hat sie bei mir die falsche Verkaufsstrategie angewandt.

Der 2. Händler wollte mir dann auch nur eine Marke verkaufen - mit der hat er die besten Erfahrungen gemacht, und was anderes verkauft er nicht mehr. Dass er eine Maschine genau von der Marke, die ich probieren wollte, in der Auslage stehen hatte, hat ihn nicht interessiert. Allerdings hat er sich auch sehr viel Zeit genommen, um die eine Maschine mit mir zu probieren.

Beim 3. Händler hab ich gefragt, ob er eine bestimmte Nähmaschine zum Probieren da hätte, was er aber verneinte. Nach ein wenig Herumgedruckse hat er sich aber dann doch bereit erklärt, diese extra für mich zu bestellen. Termin wurde vereinbart, als die Maschine da war, und nach ca. 2 Stunden probenähen mit ihm, hab ich gesagt, er soll sie mir gleich einpacken. Hat momentan ein wenig geschaut, mit dem hatte er nicht gerechnet, hat sich natürlich aber sehr gefreut. Und meine neue Overlock hab ich jetzt auch dort gekauft, dafür gabs schon einen saftigen Rabatt.

In Passau übrigens gibts auch einen Händler, der "meine" Marke führt. Aber der wollte sich meine ausgewählte Maschine partout nicht in den Laden bestellt, somit ist der von vorneherein ausgeschieden.
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  #5  
Alt 11.02.2010, 14:44
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AW: Eine kleine Geschichte zur Findung von einer geigneten Stickmaschine

Wenn Du mit dem Händler, bei dem Du einen Termin hast, nicht weiterkommst, solltest Du zumindest einen Blick auf die Internetangebote in Grossbritannien werfen. Für das Geld, das Du hier z.B. für eine 750e bezahlst, bekommst Du dann noch einen Laptop aus D vom Händler deiner Wahl. Die 750e ist selbsterklärend, eine deutsche Anleitung bekommst Du als PDF im Netz, diese habe ich mir auch runtergeladen, da ich meine bei einem niederländischen Händler gekauft habe (nicht online, war vor Ort im Laden) und die Anleitung in niederländisch und französisch beilag.
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