Thema: Anzugstoffe
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Alt 12.12.2010, 19:49
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AW: Anzugstoffe

Zitat:
Zitat von Itsab Beitrag anzeigen
aber weißt du, wenn du die 3.000Euro mal auf anderen unnötigen Schnickschnack und Stangenklamotten aufrechnest, bist du da auch schnell dabei. Und es gibt Leute, die kaufen sich eben alle 4 Jahre einen Anzug und nicht eben alle 6 Monate einen von der Stange.
Mir ist schon klar, daß Maßarbeit Geld kostet, zumal wenn der Schneider auch davon leben will.

Nur kann man, wenn man beruflich Anzüge braucht und sie täglich trägt, nicht 12 Jahre warten, bis man dann endlich mal 3 im Schrank hat. Und auf einen Schlag 10000 locker machen, nur damit man die Grundausstattung hat (Hemden und Socken braucht es ja auch, von Schuhen ganz zu schweigen) ist schlichtweg unrealistisch.

Von daher ist das mit dem "in Anzug alle vier Jahre" eine nette Idee, für Leute die Anzüge nicht wirklich brauchen.

Da wo der Anzug die tägliche Berufskleidung ist, ist Maßkonfektion tatsächlich ein guter Kompromiss. Da liegt ein Anzug meist im Bereich 300 - 500 EUR und somit da wo man Konfektion auch bekommt. (Und das Jacket meist länger hält als die Hose, kann man auch gleich mit zwei Hosen bestellen.)

Zu Shanghai kann ich auch nichts sagen. Für den Gebrauch in Deutschland sollten die Anzüge jedenfalls aus Wolle sein, nicht aus Seide. Und nicht zu dünn.
Ansonsten ist so was immer auch Vertrauenssache, denn ganz sicher kann man es vom Anfühlen nie sagen, ob ein Stoff nicht vor allem von Appreturen gehalten wird und beim Tragen schnell knittrig wird oder durchscheuert. Auch ob ein Schneider die Form gut hinbekommt und was kann, das sieht man nicht vorher. Deswegen würde ich mir generell, auch bei Maßkonfektion, immer erst EINEN Anzug machen lassen und gucken, wie sich der so trägt.

Beim Kauf auf einem Trip hat man halt immer das Risiko, daß man dann fünf unbrauchbare Anzüge hat. Aber natürlich auch die Chance, daß man spart. Die Risikoabwägung muß dann jeder selber vornehmen.
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Gruß, marion



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