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» AW: Jeans nähen mit N!NA - Motivationsquartal 1/2013
27.01.2013, 18:32 #108
N!NA
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Hallo zusammen,
es geht weiter mit der nächsten Wochenaufgabe!

Diese Woche geht es endlich ans Nähen!

Rückwärtiges Hosenteil:


Wir starten mit dem rückwärtigen Hosenteil und nähen jeweils die Passe an das Hosenbein. Die Nahtzugabe klappt man nun nach unten (in Richtung Hosenbein), bügelt und steppt zweimal ab (Stichlänge 5,0).


Anschließend näht man die Hosenteil zusammen. Da diese Naht besonders viel Verantwortung trägt und belastbar sein muss, nähe ich sie mit dem Dreifachstich (Stichlänge 3,5). Die Nahtzugabe wird, anders als z.B. bei Stoffhosen, nicht auseinander sondern zur Seite gebügelt und wieder zweimal abgesteppt.




Vorbereitung der Gesäßtaschen:

Das nächste was wir nähen bzw. vorbereiten sind die Gesäßtaschen. Zunächst wird die versäuberte obere Kante umgeschlagen und festgesteppt. Wer seine Gesäßtaschen besticken oder verzieren möchte hat jetzt seine Chance dazu!



Damit die aufgesetzten Gesäßtaschen beide gleich werden, bügelt man nun die Nahtzugabe mit Hilfe des Taschenschnittteils aus Pappe nach innen, ( "Einbügeln des Schnittteils"). Bitte darauf achten zwei spiegelverkehrte Taschen zu arbeiten.






Nähen der Gesäßtaschen:

Hierbei gibt es zwei mögliche Varianten.

Bei der ersten Variante wird, ehe die Gesäßtasche auf die Hose genäht, zunächst die jeweils innenliegende Naht genäht. Die so vorbereiteten Taschen legt man auf das rückwärtige Hosenteile und legt die gewünschte Position fest. Mit Nadeln fixieren und anschließend an der Kante entlang auf die Hose steppen.

Bei der zweiten Variante (diese verwende ich meistens) werden die vorbereiteten Gesäßtaschen auf das rückwärtige Hosenteil gelegt, ausgerichtet und anschließend zweimal festgesteppt. Dies hat den Vorteil, dass die Taschen durch jeweils zwei Nähte sicher fixiert sind. Der Nachteil gegenüber der ersten Variante liegt im kleinen Taschenvolumen.


Vorbereitung der vorderen Taschen:

Für die vorderen Taschen wird zunächst der Jeansbeleg auf das Taschenteil aus Baumwolle genäht. Anschließend wird die "5-Pocket" vorbereitet und auf den Jeansbeleg genäht. Dabei geht man genauso vor, wie bei den Gesäßtaschen. Einziger Unterschied liegt darin, dass man das untere Ende der Tasche nicht umnähen muss, weil dieses in der Jeans verschwindet und später nicht mehr sichtbar ist. Außerdem trägt die Tasche so weniger auf.






Viel Spaß,
Nina
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